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David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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ſchien ihm verlaſſen zu haben. Seine Augen waren auf den Boden gerichtet. Dem Anſcheine nach war er in tiefes Nachdenken verſunken, oder hatte ſich der Verzweiflung überlaſſen.

Macht die Pfähle zurecht! rief Alp Arslan.

Ein unwillkührliches aber allgemeines Schaudern durch⸗ rieſelte ſichtlich die ganze Verſammlung.

Ein Sklave trat vor, und bot Alroy eine Schriftrolle dar. Er erkannte den Nubier, der dem Honain diente. Sein ehemaliger Miniſter benachrichtigte ihn, daß er in der Nähe ſei, daß die Bedingungen, die er ihm im Kerker an⸗ geboten, noch jetzt würden eingegangen werden, daß, wenn Alroy, wie er nicht zweifle und warum er ihn beſchwöre, ſie annehmen wolle, er nur die Rolle in ſeinen Buſen zu ſtecken brauche; wäre er aber immer noch unerbittlich, noch zu einem furchtbaren und ſchmachvollen Ende wahnſinnig entſchloſſen, er ſie zerreißen und auf den Boden werfen möge. Keinen Augenblick ſich beſinnend, nahm Alroy die Rolle und zerriß ſie mit der größten Kraft in tauſend Stücke. Ein Windſtoß führte die Ueberbleibſel weit und breit umher. Die Menge balgte ſich um dieſes letzte An⸗ denken von David Alroy, und dieſer geringe Zufall verur⸗ ſachte große Unordnung.

Unterdeſſen bereiteten die Neger die Werkzeuge der Martern und des Todes.

Die Hartnäckigkeit dieſes jüdiſchen Hundes macht mich raſend, ſagte der König der Chovaresmier zu ſeinen Höf⸗ lingen.Ich muß noch mit ihm ſprechen, ehe er ſtirbt. Der Lieblings⸗Miniſter bat ſeinen Fürſten, ſich zu beruhigen, aber der königliche Bart ward ſo roth, und die königlichen Augen ſprühten ſo fürchterliche Feuerfunken, daß auch die⸗ ſer angſtvoll ſchwieg.

Die Trompeten ſchmetterten, die Ausrufer geboten Stille, und man hörte wieder Alp Arslan's Stimme.

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