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icht Keine T Herzen.— Lühts und 5,eh 3 Laß meinen Deine Ge⸗ und macht ictzoll. Geh,
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küſſen! Noch einmal, und noch einmal! Laß mich knieen und Dich ſegnen. Bruder, geliebter Bruder, großer und ruhmvoller Bruder, ich bin Deiner werth: ich will nicht weinen. Ich bin ſtolzer in dieſem furchtbaren Augenblicke auf Deine Liebe, als alle Deine Feinde es über ihren grau⸗ ſamen Triumph ſein können!—
18.
Beruna und Bathſeba empfingen ihre Herrin, als dieſe in ihr Gemach zurückkehrte, Sie bemerkten ihre Traurigkeit. Sie war ſtill, bleich und kalt. So brachten ſie ſie auf ihr Ruhebett, auf das ſie ſich mit ſtarrem, theilnahmloſen Blick ſetzte; ihre bebenden Lippen ſchwiegen, ihre Augen richteten ſich in dumpfer Bewußtloſigkeit auf den Boden, und die Arme hingen mattgefaltet vor ihr herab. Beruna ſchlich ſich hinter ſie, den Kopf ihr mit Kiſſen unterſtützend, und Bathſeba trocknete ihr, ohne daß ſie es merkte, den leichten Schaum vom Munde. So blieb Mirjam mehrere Stunden, und ihre treuen Dienerinnen lauſchten vergebens nach ir⸗ gend einem Zeichen ihres Selbſtbewußtſeins.
Plötzlich erſcholl eine Trompete.
„Was iſt das?“ rief Mirjam kreiſchend aus, und ſchaute mit wirrem Blicke empor. 3
Kein's der Mädchen antwortete, weil ſie wußten, daß es das Zeichen ſei, Alroy gehe zu ſeinem Gerichte.
Mirjam blieb in derſelben Stellung, blieb mit dem⸗ ſelben Ausdrucke wirrer Frage. Wieder ein anderer Trom⸗ petenſtoß, und darauf das Geſchrei des Volkes. Da hob ſie ihre Arme zum Himmel empor, neigte ihr Haupt... und ſtarb.
19.
Der Platz vor der großen Moſchee, dieſelbe Stelle, wo Jabaſtor und Abidan ſich getroffen hatten, war zum


