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David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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Orte des bevorſtehenden Gerichts über Alroy beſtimmt. Dahin begaben ſich mit Sonnenaufgang Tauſende von Schauluſtigen aus der Stadt. Im Mittelpunkte des Mark⸗ tes war ein großer Kreis durch ein carmoiſines Seil ab⸗ geſperrt und von Chovaresmiſchen Kriegern bewacht. Rund um daſſelbe drängte ſich die anſchwellende Menge wie die rauſchenden Wogen des Oceans; wenn aber die Fluth mit zu großer Gewalt anſtürmte, beſchwichtigten die wilden Cho⸗ varesmier das unbezwingbare Element, indem ſie ihre un⸗ ſanften Streitärte erhoben, und Köpfe und Schultern der ihnen zunächſt ſtehenden Schlachtopfer damit bearbeiteten. Als der Morgen weiter vorſchritt, bedeckten ſich die Ter⸗ raſſen der umliegenden Häuſer, die von Zelten überbaut waren, mit Zuſchauern. Ganz Bagdad war auf den Füßen. Seit der Vermählung Alroy's hatte es dort nicht wieder einen ſo luſtigen Morgen gegeben, als am Tage ſeiner Pfählung.

An dem einen Ende des Kreiſes war ein prachtvoller Thron errichtet. Zwiſchen ihm und dem andern Ende, aber etwas zurück, ſtand eine Schaar ſchwarzer Eunuchen, häßlich anzuſehen, welche, weiß gekleidet und mit verſchie⸗ denen Marterwerkzeugen bewaffnet, die ungeheuern, hohen, dünnen und ſcharfen Pfähle umgaben, die zu der Schluß⸗ feierlichkeit vorbereitet waren.

Der Klang der Trompeten, der Schall der Zimbeln und das wilde Getöſe der Trommeln, verkündeten Alp Arslan's Ankunft aus dem Serail. Ein Eingang zu dem Kreiſe war für ihn freigehalten worden. Als der königliche Zug ſich durch das Volk wand, konnte man ihn an der ſchimmernden und wogenden Reihe von Ehrenfedern und den wehenden Fahnen erkennen, auf welchen die Namen Allah's und des Propheten ſtanden. Plötzlich beſtieg unter dem Schalle der Muſik und dem Rufen der Zuſchauer, von denen viele auf den Terraſſen ſich auf die Kniee war⸗

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