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David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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liebteſte, verweile nicht länger. Es iſt beſſer, wir ſcheiden mit dieſem feſten Muthe.

Sie zog ſich von ihm ab, faltete ihre Hände und rief kraftvoll: Wir ſcheiden nicht von einander! Ich ſterbe mit Dir.

Himmliſches Weſen, ſei ruhig, ruhig! Laß mich nicht ſchwach werden.

Ich bin ruhig. Sieh, ich weine nicht. Keine Thräne, auch nicht eine. Sie ſind alle in meinem Herzen.

So geh denn, meine Mirjam, Engel des Lichts und der Huld. Weile nicht länger, ich bitte Dich, geh! Ich möchte nicht gern an das Vergangene denken. Laß meinen ganzen Geiſt ſich in die Gegenwart verſenken. Deine Ge⸗ genwart ruft mir die Tage von vordem zurück und macht mich zu weich. Bringe dem Oheim meinen Pflichtzoll. Geh, meine Theuerſte, geh!

Und Dich verlaſſen ſoll ich, Dich verlaſſen um.. o mein David! ſahſt Du, ſprachſt Du... Honain?

Nicht weiter, nicht weiter! Laß dieſen verabſcheuten Namen nicht Deine heiligen Lippen entweihen. Erwecke nicht den Dämon in mir.

Ich ſchweige, o ich ſchweige. Aber es bringt zum Wahnſinn! O mein Bruder, es ſteht Dir eine ſchwere Prüfung bevor.

Der Gott Israel's iſt meine Zuflucht. Er rettete unſ're Väter in dem feurigen Ofen. Er wird auch mich retten.

Ich bin voll Vertrauen! O laß mich hier bleiben.

Ich möchte gern ſtill, möchte gern allein ſein. Ich kann nicht ſprechen, Mirjam. Ich bitte Die, die keinen andern Gedanken hatte als nur für meine Wünſche, um eine Gunſt, die letzte, die höchſte. Verlaß mich, Du Ge⸗ ſegnete.

Ich gehe.

O Alroy, lebe wohl! Laß mich Dich