Druckschrift 
David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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auf, zu bekennen, daß ich rein bin. Sie möchten mich gern ſo ſchwarz machen wie ſich ſelbſt, aber ſie ſollen es nicht.

Honain, Honain! rief die Fürſtin mit furchtbarem Gekreiſch aus, als ſie zu dem Arzte floh:Er iſt wieder wild, wieder gewaltſam erregt. O, beruhige ihn. Sieh, wie er daſteht mit ausgeſtrecktem Arme und ſtieren, ſtarren⸗ den Augen, furchtbare Worte herausſtoßend! Meine Kräfte verlaſſen mich. Das iſt zu ſchrecklich.

Der Arzt ſchritt vor und trat zu Alroy, vergebens ſuchte er deſſen Aufmerkſamkeit auf ſich zu lenken. Er wagte es ſeinen Arm zu berühren. Der Fürſt erſchrak, wandte ſich um, und, ihn erkennend, ſchrie er mit gellender Stimme:Hinweg, Brudermörder, hinweg!

Honain trat bleich und zitternd zurück. Schirin faßte ſeinen Arm.Was ſagte er, Honain? Du ſprichſt nicht. Noch nie ſah ich Dich ſo bleich. Biſt Du wahnſinnig?

O daß ich's wäre!

Sind denn alle Menſchen raſend geworden? Er ſagte gewiß etwas. O! theile es mir mit! Was war es?

Frage ihn ſelbſt.

Ich wage es nicht. Sage mir, o ſage es mir, Honain!

Das wage ich nicht.

War es ein Wort?

O! ein Wort, um Todte aufzuwecken. Laß uns gehn.

Ohne unſern Zweck erreicht zu haben? Feigherziger! Ich will mit ihm ſprechen. Mein theurer Alroy! ſo flüſterte ſanft die Fürſtin, als ſie ſich ihm wieder nahte.

Wie? hat der Fuchs die Tigerin verlaſſen? Iſt es ſo? ha, ha! Giebt es denn kein Gericht? Werden nur die Unſchuldigen verfolgt? Ich bin ſchuldlos; ich habe Dich nicht erwürgt. Er hatte Recht, als er ſagte: Hüte Dich! die dies thaten, können auch noch gräßlicheres thun. Und