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David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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Dich 8

Ach, Deine

le Freunde dauernde

nich wilk⸗ in fürchtete denken, daß wauf dem e, wie die⸗ müths. So den unſer lange der öttheit noch r Herr; be⸗ hunter den ein Weſen chwächling, e blind ge⸗ drophet und

as Scepter! Nein, Du

rließ David rſtarb noch

6.

edle Fürſtin, Geiſt unge⸗ tief.

Schirin aus. neinetwillen;

bin ich's doch auch Deinetwegen. Du haſt auf alles gehört, was Honain Dir ſagte, jener weiſe Mann, mein Alroy, der nie ſich irrte. Es iſt ja nur ein Wort, wozu er Dir räth, ein leeres Wort, eine ganz unbedeutende Form. Aber ſprich es und Du biſt frei, und Alroy und Schirin können ihr beglücktes Leben wieder vereinen, und es in ſüßer Luſt ferner genießen. Erinnerſt Du Dich nicht, wenn wir in dem Garten unſerer Freude, der Herrſchaft müde, umher wandelten, wie oft haſt Du da nach einer freundlichen Inſel, den Menſchen unbekannt, geſeufzt, wo Du Deine Tage in keiner, als in meiner treuen Begleitung zubringen möchteſt, in keinen Abenteuern mehr, nur im Genuß unſerer nie ver⸗ ſiegenden Liebe? O, mein Alroy, dieſes Leben, es kann noch das Deine werden! Und Du zögerſt noch? Du nennſt Dich noch verlaſſen bei ſo viel Treue, hältſt Dich noch für un⸗ glücklich, wenn das Paradies mit allen ſeinen reizenden Pforten ſich Dir zum Eintritt öffnet? O nein, nein! Du haſt Schirin vergeſſen, haſt ſie vergeſſen, Deine Dich über⸗ ſchwenglich liebende Schirin, die an Deinem Bilde hier in Ketten mehr noch hängt, als damals ſie that, wo dieſe Deine ſüßen Hände mit Juwelen geſchmückt waren und

mit ihren vollen Locken ſpielten!

Sie ſpricht von einer andern Welt. Ich erinnere mich an ſo etwas. Wer biſt Du, der dieſe harmoniſchen Klänge in einen Kerker geſandt? Mein Geiſt wird milder bei ihren ſchmelzenden Worten. Meine Augen ſind feucht. Ich weine! O! das iſt luſtig! Schmerz iſt Freude im Ver⸗ gleich mit meiner Verzweiflung. Ich dachte nie wieder eine Thräne zu vergießen! Mein Hirn drückt mich minder glü⸗ hend.

Weine, ich bitte Dich, weine! Aber laß ſie mich hin⸗ wegküſſen dieſe Thränen, liebe Seele! Glaubteſt Du denn, Deine Schirin habe Dich verlaſſen? Du wirſt frei werden und unter einem milderen Himmel mit ſeinem treuen