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David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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22 würde ſolche Feuerbrände knüpfen an die Schwänze ihrer Füchſe, daß die Gluth leuchten ſollte zur Freiheit.

Indem er ſprach, eilte ein Mädchen, das bis jetzt noch entfernt geblieben war, mit ängſtlicher Geberde auf die Anderen zu.

Flieht, flieht! rief ſie aus:ſie kommen, ſie kommen.

Mirjam lag ſchwach und matt in den Armen einer Gefährtin, aber ihr Ohr vernahm ſchnell dieſe Worte, und ſie riß ſich empor nnd ergriff ihres Bruders Arm.

Alroy! David! theurer, geliebter Bruder! Ich be⸗ ſchwöre Dich, Höre! Ich bin ja Deine Schweſter, Deine Mirjam. Sie kommen, die hartherzigen, böſen Männer, um Dich zu tödten, zu martern, mein theurer Bruder! Er⸗ manne Dich, David, aus dieſem wilden Traume; rette Dich flieh!

Ahl! Du biſt es Mirjam! Sei ruhig; Theure, Du ſiehſt ja, daß er feſt ſchläft. Ich will meine Sinne ſam⸗ meln. Ich träumte von edlen Vorſätzen und mächtigen Hoffnungen. Das iſt nun vorbei. Ich bin wieder ich ſelbſt. Was begehrſt Du alſo, meine ſüße Schweſter?

Sie kommen, die wilden Begleiter dieſes Erſchlagenen, um Dich zu ergreifen. Flieh, David!

Und ich ſoll Dich verlaſſen?

Ich und meine Gefährtinnen haben noch Zeit durch den Nebenweg zu entfliehen, durch den wir hierher kamen, in meines Oheims Garten. Sind wir in ſeiner Wohnung, ſo ſind wir für den Augenblick ſicher ſo ſicher, als unſer armes Geſchlecht je ſein kann. Boſtenai iſt reich, klug, er⸗ fahren in Geſchäften und kennt dieſe Männer ſo ganz, daß alles gut gehen wird. Ich fürchte nichts, gewiß nichts. Aber Du, biſt Du hier, und ſie finden Dich, dann kann nur Dein Blut ihren Durſt ſtillen. Sind ſie aber über⸗ zeugt, daß Du entflohen, thu' es, ich beſchwöre Dich, ſo wird ihr vormaliger Herr hier, den ſie ſchwerlich lieben

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