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— Was wir ſind, mein Bruder, das geſchah nach Gottes Willen. Laß uns alſo uns beugen und zittern.—
„Ich will mich nicht beugen, ich kann nicht zittern.“
— Still, David, ſtill! Dieſer hochmüthige Sinn war es, der die Rache des Herrn auf uns herabrief.
„Dieſer hochmüthige Sinn war es, der Kanaan eroberte.“
— O mein Bruder, mein theurer, theurer Bruder! ich hörte wohl von dem finſtern Gelſs⸗ der über Dich ge⸗ kommen, und ich eilte herbei und hoffte, Deine Mirjam ſollte ihn bannen. Was wir geweſen ſind, Alroy, iſt ein ſchöner Traum, und was wir ſein werden, eine wenigſtens eben ſo ſchöne Hoffnung, und was wir auch ſein mögen, Du biſt mein Bruder! In Deiner Liebe finde ich das Glück der Gegenwart, und theurer iſt ir Deine ſeltene Umarmung,
Dein ſparſames Lächeln, als all' der verblichene Glanz un⸗ ſers Geſchlechts, unſre ſtolzen Vrnen und unſre glänzenden Hallen.—
„Wer wartet draußen?“
— Caleb.—
„Caleb!“
Herr!—
„Geh und ſage meinem Oheim, daß ich ſogleich zum Feſte kommen werde. Verlaß mich einen Augenblick, ge⸗ liebte Schweſter. Bald werde ich wieder bei Dir ſein. O! trockne dieſe Thränen, mein Leben, oder laß ſie mich hem⸗ men mit einem Kuſſe der Brudeliede
— d Alroy, das ſ nicht Thränen des Schmerzes.— 9 2) „Gott ſei mit Dir, Krgen Lebewohl, wenn auch nur
für einen Augenblick. Du biſt der Reiz und der Troſt meines Lebens. Lebewohl, lebewohl!— Ich fühle es, daß Einfluß der Frauen Gewalt hat über mich. Aber Helden ziemt das nicht! Ich kenne nicht Liebe, nur jene reine Zu⸗ neigung, die zwiſchen mir beſteht und dieſem Mädchen, einer Waiſe und meiner Schweſter. Wir ſehen einander ſo
ähnlich, meinen Ohei im
1 tan ich dieſe Buſen, von dem der Sorc und tin
Auf fernung Naum, Sage ne einſame,
vor Son
ſchloß, ſie wiede
Er Alſchiroe Sultans bei ihm,
Dienerj


