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David Alroy / frei nach dem Engl. von D'Israeli
Entstehung
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Sein Scepter iſt noch vorhanden. Mindeſtens habe ich es nicht verrathen. Und dies führt mich zu dem eigent⸗ lichen Zwecke dieſer Unterredung. Dieſes Scepter möchte ich gern zurückgeben.

An wen?

An ſeinen rechtmäßigen Eigner: an Dich ſelbſt.

O nein, nein! Ich bitte Euch, Oheim. Doch ich bitte Euch nicht, ich beſchwöre Euch auf meinen Knieen, Herr, vergeßt ſo ganz, daß ich ein Recht darauf habe, wie ich hiermit völlig ihm entſage. Dieſes Scepter... Ihr habt es weiſe und gut geführt, ich beſchwöre Euch alſo, behaltet es. Wahrhaftig, guter Oheim, ich habe nicht die geringſte Anlage zu all' den mühſamen Pflichten eines ſol⸗ chen Amtes

Du ſehnſt Dich nach Ruhm, ſcheuſt Dich aber vor Arbeit.

Arbeit ohne Ruhm iſt Tagelöhnerwerk.

Du biſt ein Kind! Lebe denn und lerne, daß das ſchönſte Loos des Lebens in erfüllten Pflichten und wohl⸗ verdienter Ruhe beſteht.

Iſt mein Loos Ruhe, werd' ich ſie auch in einem Sumpfe finden.

O David, David! es liegt eine Wildheit in Deiner Sinnesweiſe, vor der ich oft zittern muß. Du biſt zu viel allein, Kind! Und deshalb und wegen andrer noch wich⸗ tigerer Gründe verlange ich, daß Du endlich das Dir an⸗ geerbte Amt übernehmeſt. Was meine geringe Erfahrung beitragen kann, um Dir beizuſtehen, als Dein Nathgeber, das werde ich ſtets Dir gern gewähren, und was das Uebrige betrifft, ſo wird unſer Gott Dich nicht verlaſſen, Dich, ein verwaiſtes Kind, und geboren aus königlichem Blute.

Nicht weiter, nicht weiter! theurer Oheim. Ich habe wenig Luſt einen Thron zu beſteigen, auf welchem ich doch nur der erſte Sklave bin.

dieſe r.

ihres Käſten Theil Sklave⸗ dort 1. Iſt da

ſt ſüf