wohl⸗
neinem
Deiner zu viel ch wich⸗ Dir an⸗ fahrung athgeber,
ſchem ich
—
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„Ei, ei, Du biſt jung! Leben wir denn wie Sklaven? Iſt dieſe Halle ein Sklavengemach? Dieſe köſtlichen Teppiche, dieſe reichen Divans, in welchem ſtolzen Harem fänden wir ihres Gleichen? Ich fühle mich nicht als Sklave. Meine Käſten ſind voll Dirhems. Iſt das Sklavenart? Der reichſte Theil der Caravane gehört ſtets Boſtenai. Heißt das ein Sklave ſein? Geh auf den Bazar in Bagdad, und Du wirſt dort meinen Namen mächtiger finden, als den des Kalifen Iſt das ein Zeichen der Sklaverei?“
— Oheim, Ihr arbeitet für Andere.—
„So thun wir alle, ſo thut die Biene, und doch iſt ſie frei und glücklich.“
— Wenigſtens hat ſie einen Stachel.—
„Deſſen ſie nur Einmal ſich bedienen kann: und wenn ſie ſiiht„ 77
o ſtirbt ſie, und wie ein Held. Solch ein Tod iſt füßer, a ls ihr Honig.—
„Ja, ja, Du biſt jung, ſehr jung! Ich habe nur ſo meine Einbildungen. Träume, nichts als Träume. Ich möchte Dich ſo gern glücklich ſehen, Kind! Kömm, und heitre Dein Antlitz auf. Heut iſt doch bei alledem ein großer Tag. Hätteſt Du geſehen, was ich habe geſehen, David, Du würdeſt auch Dich dankbar fühlen. Komm denn und laß uns genießen. Der Ismaelite, das verfluchte Kind der Hagar, heut muß er bekennen, daß Du ein Fürſt biſt. Heut vollendeſt Du gerade Dein chtzehnis. es Nahi Die Gebräuche unſers Volkes verlangen es, daß Du jetzt die äußeren Zeichen der Man nbarkeit annehmen arſe. Heut alſo beginnt Dein Reich, und bei unſerm Feſte will ich Dich den Aelteſten als ihren Fürſten vorſtellen. So lebe denn wohl auf eine kurze Zeit, mein Kind. Erheitre Dein Antlitz zum Lächeln. Ich werde ſorglich Deiner Ge⸗ genwart harren.“
— Lebt wohl, Herr.—


