dern reiſen, als der Eingeborne der Staaten, von denen dieſe Blätter handeln. Er kann den Mund verziehen, die Naſe ruͤmpfen, auch wohl gar ſpöt⸗ teln, ſo gut als ein Pariſer Petit-maitre, oder der feinſte Londner Elegant. In Kurzem wird er auch das Büchermachen anfangen, und da er eine unpaſſende Manier weiß, Land und Leute zu tren⸗ nen, ſo ſteht zu vermuthen, daß er ein Verfahren ausfindig machen dürfte, wodurch er den Erinne⸗ rungen aus früherer Zeit den ihnen gebührenden Reiz verleihen kann, während er der gegenwärtigen ihr Recht widerfahren läßt.
Der Verfaſſer zweifelt nicht im geringſten daran, daß manche orthodoxe Unglaubige demjenigen, was er in ſeinem Werke über Amerika ſagt, die Oh⸗ ren verſchließen werden. Alle dieſe ſtarren Anhän⸗ ger an vorgefaßte Meinungen ladet er ein, die That⸗ ſachen, die innerhalb ihres Bexeiches ſind, einer genauen Prüfung zu unterwerfen. Auch möchte er ſie gebeten haben, den Zuſtand Amerika's, wie es vor funfzig Jahren war, zu unterſuchen, und ihn alsdann mit ſeiner gegenwärtigen Lage zu ver⸗ gleichen. Haben ſie einmal beide Reſultate ausge⸗
glichen, ſo kann man ſie wohl darüber grübeln
laſſen, ob es wahrſcheinlich ſey, daß ein ſo ungebil⸗ detes, unwiſſendes und rohes Volk, wie ſie ſich die Amerikaner zu denken gewohnt ſind, ſolche Wunder zu wirken vermöge. Und wenn ſie unbefangen die Sache durchdacht haben, ſo werden ſie vielleicht ge⸗ neigt ſeyn, dem Inhalte der folgenden Blätter eini⸗ gen Glauben zu ſchenken.
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