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vert 3 nn geeſchleudert habe, ſich ſchrecklich erfüllt hat— die Schweſter liebte den Bruder, Dein verfluchter Sohn Giulio tödtete ſeinen Bruder VPietro, aber das Volk wird ihn richten, und ehe noch die Nacht zu .. 3 c. 4 grauen beginnt, wird ſein Haupt auf dem Blutgerüſt fallen— ich
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dan der 4 woollte Dir dieſe frohe Kundſchaft bringen, Du elender Böſewicht, ſedänpften der Du mich einſt verhöhnteſt, verſtießeſt und dann mich gar er⸗
4 morden wollteſt— der Himmel, mehr wohl aber noch die Hölle beren mit hat mich beſchützt, damit ich Dir noch einſt als Rachefurie er⸗
8 Weg, de ſcheine, um Dich daran zu mahnen, daß der Himmel gerecht iſt 3 9/ n 3
4 und die Verbrechen der Väter ſtraft bis in das tauſendſte 1 Soldaten Geſchlecht.— Siehe, Dein Weib liegt unter den Trümmern — Deines Palaſtes begraben, Du ſelbſt biſt die Beute des Wahn⸗ 1 ühetn ſinns geworden— Dein Sohn iſt verachtet von dem Volke und 4 dand der Regierung, er hat ſeinen Bruder ermordet und wird noch 8 Valt zu heute vor die furchtbaren irdiſchen und den noch furchtbareren und ſchickte Höllenrichter treten— Deine Tochter Blanka liebte ihren Bruder, etgegen. Deinen andern Sohn Pietro, dem ich das Leben gab, ſie wird ICarmine von meiner Hand fallen. f
Sie eilte hinaus, nachdem ſie donnernd die Thür hinter ſich zugeworfen.
Der Herzog ſtarrte ihr mit den Blicken wahnſinniger Ver⸗ zweiflung und Wuth nach— ein wilder Schrei entfuhr ſeinen Lippen. Er hatte eine ſchreckliche Nacht. a-
Der junge Morgen blickte in die Zelle des Wahnſinnigen. Plötzlich öffnete ſich die Thür und Giulio und Blanca knie⸗ 3 ten vor ſeinem Lager.
— Mein geliebter Vater, rief Giulio, ich bringe Dir frohe Kunde, mein Name iſt gereinigt von dem Flecken, der daran haftete; man hat endlich in Madrid eingeſehen, daß ich es auf⸗ richtig mit der Sache des Königs, wie mit der des Volkes meine,
3 ja, der König hat beſtimmt, daß mir ein Platz im Staatsrathe
en Mata⸗ angewieſen werde.— 1
4 Wieder⸗— Gott, ſegne meine Kinder und vergieb uns unſere Schuld,
44 brachte der Herzog mit Mühe heraus.
gte er mit MNoch einen Druck der Hand— noch einen Kuß— ein
en dem Le⸗ Hauch der Liebe— und ſein Herz hatte, aufgehört zu ſchlagen. — Das war ein ſchmerzlicher Augenblick, ſeufzte Giulio,
während die weinende Blanca dem Vater die Augen zudrückte.
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, gehudaet en wie ein iger. h
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tträchtiger Mattalont
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