Teil eines Werkes 
3. Bd. (1865)
Entstehung
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neben ihm, und der Griff des Dolches war ſeiner Hand nahe.

unterdrückter Stimme hervor und verließ dann betäubt, wie im Taumel das Gemach.

ſtimmte Abſicht und mochte kaum wiſſen,

heit erinnerte.

Der Becher entfiel ſeinen Händen.

Noch eimal raffte er ſeine Kraft zuſammen und griff nach Speer und Dolch, aber nur, um mit beiden Wafefenſtücken auf das Lager zu ſtürzen, wo er bald in einen tiefen Schlaf verſank.

Einige Stunden waren verfloſſen, als Thereſia eintrat, ihr erſter Blick überzeugte ſie von dem Zuſtande des Miniſters.

Mit leiſem Tritte näherte ſie ſich allmälig ſeinem Lager und betrachtete ihn mit Hohn und Abſcheu.

Er athmete ſchwer und war unruhig; der lange Speer lag

Thereſia warf zuerſt die Lanze bei Seite und ſtreckte dann die Hand aus, um ihm noch die letzte Waffe zu nehmen.

Sie erhob den Dolch, als ob ſie ſeine Bruſt hätte durch⸗ bohren wollen, aber ihr Arm zitterte und ſchaudernd ſchleuderte ſie die Waffe von ſich.

Thereſia iſt nicht zum Morde geboren! preßte ſie mit

Den Kopf den Kopf.

Der Pöbel ver ſnh von Pauſtlippo zurückgekehrt, als Thereſia ins Freie gelangt war, und die Straßen in der Nähe ihrer Wohnung waren verödet.

Sie ging lange umher, dem Anſcheine nach ohne eine be⸗ wohin ihre Schritte

ſie führten. Einige Minuten blieb ſie vor der Kirche der heiligen Anna ſtehen, deren Anblick ſie an ein Ereigniß aus ihrer Vergangen⸗

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