Teil eines Werkes 
3. Bd. (1865)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

te zu, und

unt zu der⸗

c in ihrem

ein Zimmer

Tellern mit

3, der ihr nd ſte dann

nig. ſe, Thereſta. te ſchon um

derung mei⸗

erer hat für Herzog von

ehen? fragte

nem unwill⸗

1 Vater mir Abend nach pollziehen, jute, wohin den ein, um

ihn zu morden bevor ich jedoch noch mein Ziel erreicht hatte,

erfuhr ich, was ich jetzt berichte.

Mädchen, Du wollteſt morden? rief Herandez ſichtlich betroffen.

Der möge rn, wer Thereſia je Vnener verſetzte

ſie, indem ſie einen ſtechenden Blick auf den Miniſter richtete.

Und Giulio Caraffa hat Deinen ehemaligen Buhlen er⸗ ſchlagen, ſagſt Du? rief er haſtig, hat das Volk noch nicht den Tod Pietros gerächt?

Morgen wird er ſterben.

Ich freue mich, daß dieſer Erzfeind endlich der Rache des Volkes überantwortet wird.

Excellenz, ſagte Thereſia mit unheimlich⸗feierlicher Stimme; es leben noch viele Feinde der Nation, auch ihre Stunde wird ſchlagen, und mancher von ihnen ahnt ſicher jetzt noch nicht, daß er ſchon, ehe noch die Sonne ſich in das Meer taucht, ſein Haupt auf den Block legen muß.

Dieſe Worte machten Herandez unwillkürlich erbeben. Eine gewiſſe Furcht wandelte ihn vor der Sprecherin derſelben an.

Laß uns das ſchreckliche Geſpräch nicht weiter fortſetzen,

Chereſia, ſagte er, ſondern bei einem Becher Wein die Gräuel

vergeſſen; ſtoße mit mir auf baldigen Frieden an, ſetzte er hinzu,

indem er einen Pokal ergriff, während er haſtig auf den ande⸗

während ſein Herz heftig ſchlug; was ſoll das bedeuten?

ren deutete.

Thereſta ſenkte ihre Blicke zu Boden, ſchlug ſie dann wieder empor und ſah Herandez durchdringend, mit einem Ausdruck von Hohn und Verachtung an.

Auf baldigen Frieden, wiederholte ſie in dumpfem be⸗ deutungsvollem Tone und ergriff den Becher, den ſie zwar an ihre Lippen ſetzte, jedoch kein Tröpflein davon trank.

Thereſia! rief Herandez erſtaunt Du ſtießeſt auf bal⸗

digen Frieden mit mir an und leerſt den Becher nicht?

Ich kann nicht, ich mag nicht, Excellenz. Du kränkſt mich. Wir wollen die Becher wechſeln, ſagte Thereſia bedeu⸗

tungsvoll, trinken Sie von dem Meinigen, ich werde den Ihren leeren. 3

Thereſta! rief Herandez mit immer wachſendem Staunen,