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Tonnen die rohen Geſellen, welche zu den häufigſten Gäſten ſolcher Oſteria gehörten.
Es waren Maulthiertreiber und Jagdliebhaber, das heißt Menſchen von braunen markirten Zügen, in der düſteren, calabre⸗ ſiſchen Kleidung, mit dunkeln Mänteln und ſpitzen, zuckerhutför⸗ migen Hüten.
Ihre Bewaffnung beſtand aus langen Karabinern und Dolchen.
Ihre pfiffigen und doch geiſtloſen Augen verriethen, daß ihre Liebhaberei eben ſo gern im Gebiete des Vicekönigs und der Bauern, als auch auf der Landſtraße Beute finde.
Ihre Geſpräche waren wenig geeignet, den Reiſenden zu beruhigen, den etwa ein Zufall zum Beobachter dieſer Scene gemacht haben würde. 7
Sie erzählten einander die mancherlei Heldenthaten großer Räuber in den Gebirgen und klagten über die Juſtiz, welche ſolchen Männern, die doch nur ihrer Nahrung nachgingen, bis⸗ weilen die Köpfe auf Pfähle zu ſtecken pflege.
— Jetzt hat unſere gute Regierung ſchon lange keinen Räuber gezüchtigt, ſagte einer, denn ſte bedurfte der Herren ſehr oft zu eigenen Zwecken.
— Nicht die Regierung, ſondern nur einzelne Perſonen derſelben, ſagte ein Zweiter.
— Jetzt ſoll es übrigens in Neapel etwas ſcharf hergehen,
rief ein Dritter, habt Ihr nichts gehört?
— Es iſt mir bekannt geworden, daß dort Revolution aus⸗ gebrochen ſei und es ſich hauptſächlich um die Fruchtſteuer handle — ein armer Fiſcher, Maſaniello ſoll der Führer des Volkes ſein.
Die Männer, welche dieſes Geſpräch führten, waren ſtets geneigt, das Gepäck der Reiſenden zu erleichtern und ſtanden daher mit denen, welche es zu transportiren pflegen, in muncher vertraulichen Beziehung.
Die Maulthiertreiber ſuchen immer bei einem Topfe ſtarken Weines gute Freundſchaft mit ſolchen Herren der Landſtraße zu halten.
Sie verſichern wenigſtens dadurch ihr Leben, und die fremde Waare iſt ihnen weniger ans Herz gewachſen als dieſes.
Ein Prieſter, deſſen Ordensregel ſich ſchwer beſtimmen ließ,
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