wird kommen, wo die Worte des wahnſinnigen Propheten ſich ſchrecklich erfüllen werden.
Dieſe Worte klangen furchtbar, den Statthalter wandelte ein Grauen an, wie nie zuvor— ſein Herz pochte hörbar, er war einige Augenblicke von einer förmlichen Betäubung einge⸗ nommen.
— Herzog, was ſagen Sie? nahm er nach einer kurzen Pauſe das Wort, Ihre Rede enthält etwas von einem Fluch.
— Warum ſoll ich es allein tragen? rief der Angeredete mit Thränen, während ſeine Stimme bebte. Ich war nur der Helfershelfer, Sie der Anführer, Sie und der gelbe Spanier, wie man ihn in ganz Neapel nennt, der Mann, dem Sie die Prinzeß vermählen werden— ha, ha, ein Schwiegerſohn— ganz Ihrer würdig..
— Sie wiſſen nicht, was Ihre Zunge ſpricht, rief der Statthalter unwillig— fort, fort von dem Wahnſinnigen.
Er wollte ſich entfernen, aber der Herzog warf ſich auf ihn mit einer plötzlich zum Ausbruch gekommenen grimmigen Wuth.
— Wahnſinnig nennen Sie mich, Hoheit? rief er mit ſchrecklichem Lachen— gut, wenn ich es bin, ſo möchte ich der heiligen Jungfrau tauſend geweihte Kerzen aus Dankbarkeit da⸗ für anzünden, denn in dieſer Verrücktheit hatte ich oft lichte Augenblicke— ſeltſam, daß mir dieſer Wahnſinn ſagte, wie ich als Vernünftiger hätte handeln müſſen— ſie zeigt mir den Ab⸗ grund, vor welchem ich ſtehe, ſie führt mir alle die gräßlichen Blutgeſtalten vor die Augen, das brennende Neapel, die heulen⸗ den Henker— die blutigen Köpfe— den Tyrannen auf der Zinne des Caſtel Nuovo, ſein gräßliches Lächeln, während er mir den Freibrief übergab, o, es ſind Bilder, die mein Blut zu Eis gerinnen laſſen, aber jetzt, fuhr er mit einem kalten Schau⸗ der fort, indem er den Statthalter von ſich ſchleuderte, jetzt ſtür⸗ zen Sie von den Zinnen des Caſtells, in dem Sie ſich verſteckt haben, in die Tiefe, hu, wie gräßlich heulen Sie, und ſehen Sie nur, wie das Volk herbeiſtrömt, ein Jeder hat ein Gefäß in der Hand, um Ihr Blut aufzufangen, tobende Männer, kreiſchende Weiber, ſchreiende Kinder— ſie reißen Ihre Glieder auseinan⸗ der und vertheilen ſie untereinander: die Ruffiani's bemühen ſich am eifrigſten danach, aber Maſaniello, der tolle Fiſcher, ſteht auf
ſeiner! argen laßt m Tyrann ſtecken!
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