Teil eines Werkes 
2. Bd. (1865)
Entstehung
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worden, ſeine Haut trocken, ſchuppig und gelb ſeine Züge ihn; u waren ſchlaff und verriethen einen ſchmerzlichen Ausdruck. iilleic Wer naht da? fragte er, nachdem er den Eintretenden khat, 3 lange angeſtiert hatte. 4 Kennt der Herzog von Mattalone ſeine alten Freunde währe nicht mehr? auch; Der Herzog hat keine Freunde mehr, nur Henker drän⸗ 3 fahren gen ſich um ihn; gehörſt auch Du zu den Henkern von Neapel, Fremdling? hier iſt mein Kopf. Ausku Er hatte ſich von dem ledernen Seſſel, auf welchem er ſaß, 2 erhoben, knieete dann vor demſelben nieder, um ſein Haupt wie ſchmit auf einen Block zu legen, der Statthalter hielt ihn zurück. wahrt Um Gottes Willen, Herzog, rief er, welch ein Begineen Kiiche kennen Sie denn den Vicekönig ſo ſchlecht, daß Sie ihn überg für einen der Henker Neapels halten. 3 Der Angeredete blickte ihn lange an und ſchien dann von Blicke einer Erinnerung angewandelt zu werden. zu B. Ja, ja, ſagte er haſtig, jetzt erkenne ich Sie, Sie ſind 4 der Herzog von Arcos, ach ſehen Sie nur, wie ſchlecht es mir keit, geht, fuhr er fort, während er ſeine hervorbrechenden Thränen Gott trocknete; ſie haben mir Alles genommen, meinen Palaſt nieder⸗ gebrannt, mein Weib unter die Trümmer meines Schloſſes be⸗ Ihne graben, meine Tochter geraubt und mich ſelbſt haben ſie hierher I mein geſchleppt, aber ſie wollen mir den Kopf nicht abſchlagen, trotz⸗ dem ich ihn ſchon ſo oft auf dieſen Block gelegt habe, erbarmen 1 theil Sie ſich meiner, Hoheit ich kann dieſes Haupt nicht mehr 1 von tragen es iſt mir ſo ſchwer geworden, es kann ſich auf dem 1 über, Rumpf nicht länger halten ach, ach! mer Er bedeckte ſein Antlitz mit den Händen und weinte laut. den Sie haben mir gar nichts von Ihrem Sohne geſagt, 3 haber Herzog von Mattalone, verſetzte der Statthalter ziemlich gleich⸗ giltig, aber in einem Tone, aus dem hervorging, wie gern er dar⸗ über den Letzteren etwas zu hören wünſchte. 4 ſche Mein Sohn? ſagte der Angeredete ſie haben mich 3 auch von meinem Giulio getrennt, ach, er war eigentlich unge⸗ horſam, denn er nahm ſtets Partei für die Henker ſeines wan Vaters.. wir Ja, ja, die grauſamen Schlächter haben ihm die Ehre beftr ſeiner beſonderen Zuneigung ſchlecht gedankt, denn ſie verfolgen

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