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— Er hat ihm das Verſprechen abgenommen, daß er für Ruhe ſorgen werde— übrigens iſt der arme Fiſcher recht krank.
— Krank— ſagen Sie?
— Es ſcheint, er, iſt von einem böſen Fieber ergriffen.
— Sehr wahr, Padre, er leidet am Blutfieber, nun wir wollen hoffen, daß es bald wieder mit ihm beſſer gehen wird — ſagte der Statthalter bedeutungsvoll.—
— Er wird die aufgeregten Gemüther des Volkes beſchwichti⸗ gen, verſetzte der Mönch, und wir dürfen deshalb wohl auf Ruhe hoffen.
— Nennt Ihr es Ruhe, Padre, wenn man noch auf Rache ſinnt?
— Warnen Sie den Miniſter, Hoheit, daß er nicht zu⸗ rückkehre.
— Ich will es thun, verſetzte der Herzog, der ſelbſt nicht wußte, wohin ſich Herandez begeben hatte.
Er verneigte ſich vor dem Mönch und ließ ihn durch ein Zeichen merken, daß er entlaſſen ſei.
Dann begab er ſich zu ſeiner Gemahlin und genachrichtigte dieſe, daß er den Befehl zur augenblicklichen Rückkehr Leonore's und zu deren ſchleunigen Vermählung mit Herandez geben wollte.
Die Herzogin erklärte die Maßregel für gut und der Statthalter entfernte ſich, um in Mönchstracht den Weg zu Ginlio's Vater zu nehmen.
Der wahnſinnige Prophet.
Als der Statthalter in die Zelle Mattalone's getreten war, hatte er den Unglücklichen kaum wieder erkannt.
Welche furchtbare Aedadenua war mit ihm in wenigen Tagen vorgegangen.
Sein kühnes glühendes Auge war matt und glanzlos ge⸗


