Teil eines Werkes 
2. Bd. (1865)
Entstehung
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630 1 u de Hoheit, ich glaube nicht, daß das Mordbeil ganz müßig 35 bleiben wird, verſetzte der Mönch.. Brud Wenn ich meine Verſprechungen erfülle, verlange ich mine, auch, daß die Führer des Aufſtandes die ihrerſeits eingegangenen dern, Verpflichtungen innehalten. Stad Dieſe werden gewiß bethätigen, was ſte zugeſagt haben, Gott ſie werden Bekanntmachungen erlaſſen, daß dem Blutvergießen und Einhalt geſchehe, unter keinen Umſtänden aber diejenigen ver⸗ ſchonen, welche noch verfolgt werden. Stat Dahin gehören? fragte der Statthalter. Der Herzog von Mattalone und ſein Sohn welcher bege entkommen iſt, gab der Mönch zur Antwort. daß Und der Vater? 3 ter Hat ein höchſt trauriges Schickſal der unglückliche bis Herzog iſt ein Opfer des Wahnſinns geworden. 4 Der Arme ich beklage ihn in der That, ſagte der nii Statthalter, und wo befindet er ſich? Sr In unſerem Kloſter. 6 Und gerade der Sohn, der ſowohl verrätheriſch gegen iner die Regierung, als auch gegen das Volk gehandelt hat, iſt ent⸗ 1 kommen und man hat keine Spur, wohin? Man weiß nichts von ihm, als daß er auf eine wunder⸗ ſag bare Weiſe verſchwunden iſt ſoviel iſt der Oeffentlichkeit be⸗ 1 kannt, ich perſönlich habe mehr über dieſe Angelegenheit er⸗ fahren.

Theilen Sie mir dies mit, denn Alles, was dieſen Ver⸗ räther betrifft, intereſſirt mich, weil ich dadurch vielleicht Ver⸗ anlaſſung finden könnte, ihn zu verfolgen. 4

Der Prinz war mit einem Reiſepaß verſehen, mußte alſo mit Vorwiſſen eines Mitgliedes der proviſoriſchen Regie⸗

rung entkommen ſein. Als er an das Stadtthor gelangte, trat eein Menſch zu ihm, dem als Mönch Verhüllten, und riß ihh die Kapuze ab..

Und man hat ihn nicht erkannt? rief der Statthalter in äußerſter Spannung.

In dieſem Augenblick nicht, aber es wäre geſchehen, hätte ihn nicht ein anderer, wirklicher Mönch, ein Genoſſe von mir gerettet. Als er die Gefahr erkannte, in welcher der ihm per⸗ ſönlich bekannte Prinz ſchwebte, drängte er ſich durch die Meng⸗

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