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ſogar vertraut und ſind immer getäuſcht worden— zurück, zurück in das Neſt, in welches Ihr Euch verkrochen habt.
Lautes Geſchrei, Gelächter und allerhand höhnende Reden ließen ſich von allen Seiten her vernehmen, und die beiden Edelleute ſprengten davon und waren froh, als ſie wieder mit heiler Haut das Caſtel Nuovo erreicht hatten.
— Don Herandez ſchickt man nicht zu uns, riefen ver⸗ ſchiedene Stimmen.
— Sehr richtig, fielen Andere ein, denn man weiß, wir würden ihm mit Steinen antworten— aber wir werden ſeine Ankunft nicht abwarten, ſondern ihm einen Beſuch in ſeinem Palaſt abſtatten, nur Geduld.
Die Belagerung von San Lorenzo⸗
Das Tagewerk wurde mittlerweile nicht einen Augenblick unterbrochen.
Der Angriff auf den Thurm San Lorenzo war ſchon, wie uns bereits bekannt, am Abend zuvor beſchloſſen worden.
Der Räuber Paolo hatte ſich, wie wir gleichfalls gehört haben, mit ſeinem Leben für das Gelingen des Unternehmens verbürgt.
Man wußte, daß außer vielen wichtigen Urkunden, um welche ſich der Pöbel wenig kümmerte, in jenem Thurme Ge⸗ ſchütze und Kriegsgeräthe aller Art aufbewahrt wurden.
Der unangenehmſte Umſtand war, daß ein hartnäckiger, alter Commandant, Biaggio di Fusco mit einigen ſpaniſchen Soldaten den Thurm bewachte.
Von dieſen Leuten ließ ſich nicht erwarten, daß ſie ſich durch


