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das Geſchrei des Pöbels ſchrecken laſſen, oder in dem Gebrauche
der ihnen anvertrauten Waffen bedenklich ſein würden. Maſaniello hatte den Angriff geboten, und der eigenthüm⸗
liche Ausdruck ſeiner Züge, als er den Räuber an die über⸗
nommene Verpflichtung erinnerte, mußte dieſem die unangenehme
Ueberzeugung gewähren, daß man die Prahlerei, die er im Rauſche des Sieges ausgeſprochen hatte, für Ernſt nehme und ſie als einen Vertrag zwiſchen ihm und dem Volke betrachte.
Das Geſchrei war einmal von Maſaniello erhoben worden und lief durch die Stadt, welche dadurch zum Angriffe auf den Thurm aufgefordert wurde.
Nach dieſem Thurme alſo ſtrömte die Menge, gleichgültig gegen die Art oder die Gefahr des Angriffs.
Als der Räuber am Fuße des furchtbaren Thurmes ſtand, wurde er einen Augenblick ſchwankend. n
Aus den Schießſcharten deſſelben ragten nämlich Geſchütze aller Art hervor, während ſich an allen Fenſtern ſpaniſche Sol⸗ daten zeigten.
Paolo hatte bald einen Entſchluß gefaßt.
Er ließ den Commandanten Fusco zur Uebergabe auffordern und ihm dagegen freien Rückzug zuſichern.
Die einfache und raſche Antwort dieſes alten Kriegers war eine volle Ladung ſeines Geſchützes. 4
Auf ſolches Einſchreiten war alſo jede weitere Unterhandlung unnöthig, und der Angriff begann.
Die wenigen Geſchütze, die das Volk hier und da gefunden hatte, wurden gegen den Thurm geführt. Aber, wie man wohl hätte vorausſehen können, fand man ſie ganz zwecklos, da man die Behandlung derſelben nicht geſchickt genug handhabte.
— Fort damit, rief Paolo mit grimmigem Fluche— laßt uns die Flammen wählen!
Man ſah unter dem Gedränge vor dem Thurme Schaaren von Weibern, die Hakenbüchſen und Waffen aller Art trugen.
Alles ſchien zum Kampfe ausgezogen zu ſein und bereit, ſein Leben der gerechten Sache zu weihen.
Ganze Familien ſtrömten herbei— und gewährten einen eigenthümlichen Anblick.
Die Männer führten Lanzen, Hellebarden und Keulen,
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