Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1865)
Entstehung
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Giulio wendete ſich nun an ſeine Retter und bat ſier um eine Escorte, damit die Prinzeß nach dem Caſtel geleitet wer⸗ den könne.

Allein dieſe wurde ihm verſagt.

Wir durften ſie den Händen der Kanibalen entreißen, Prinz, aber unter keinen Umſtänden eine Handlung begehen, die das Mißtrauen des Volkes gegen uns rege machen würde, und nicht mit Unrecht.

Gott, Sie ſehen eine wehrloſe Dame und weigern ſich, ſie zu ſchützen?

Die Donna iſt die Tochter des Vicekönigs, dem wir keinen Dienſt erweiſen können, bevor er dem Volke gerecht geworden.

Meine Nichte möge in dieſem Palaſt bleiben, ſagte Tortoſa, den ſolche Worte natürlich unangenehm berührten.

Auch Leonore flüſterte Giulio zu, keine fernere Bitte an dieſe Männer zu richten, die ſich übrigens bald entfernten.

Der Prinz hoffte wenigſtens Salvator Roſa auch anweſend zu finden, allein er hatte ſich zurückgezogen, vielleicht um den

Lenkern des Aufſtandes, denen bis jetzt ſein Einſchreiten gegen

die Pöbelbande in den Katakomben unbekannnt geblieben, nicht durch längere Theilnahme an dieſer Action verrathen zu werden.

Nun ſo bleiben Sie, Donna, ſagte er nach längerem Nachdenken, den Andrang von Pöbelhaufen dieſer Gattung ha⸗ ben Sie nicht mehr zu fürchten, ſie ſind vollig unſchädlich ge⸗ macht, und das Volk von Neapel wird ſicher nicht Uebergriffe wagen, wie ſie dieſe Mordbrenner begingen.

Donna Leonore wird, wenn es ihre Geſundheit geſtat⸗ tet, morgen mit mir Neapel⸗ verlaſſen, ſagte Tortoſa; ich haht Alles zu Reiſe vorbereitet.

Uund wohin werden Sie ſich begeben? fragfe Giuii

Nach Rom!

Ich werde Neapel nicht verlaſſen,

verſetzte Leonore mit Beſtimmtheit.

Du willſt einen Ort nicht meiden, an dem die Hölle ihr

Weſen treibt? rief Tortoſa erſtaunt. Nein, ich will vielmehr meinen Vater, der durch dieſe