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blickliche Erklärung.
Er trat mit dem Meſſer in der Hand auf Giulio zu und ſetzte es drohen d auf ſeine Bruſt.
— Zurück, Bandit, rief dieſer, indem er ihm raſch das Meſſer entwand und es von ſich ſchleuderte, jetzt ſteht nicht mehr das gefeſſelte dem Tode geweihte Opfer, ſondern ein Mann vor Dir, der Dich zittern machen wird— Erklärung, die Du for⸗ derſt, ſoll Dir der nächſte Augenblick geben.
Noch einmal warf ſich der Bandenführer auf Giulio und griff nach ſeiner Kehle, in der Abſicht ihn zu erwürgen.—
— Stirb, ſtirb, Verräther des Volkes, rief er zähneknir⸗ ſchend.
3— Zurück, Bandit, verſetzte Giulio, Du zwingſt mich, Dich zu tödten.
dem Furchtbaren zu befreien.
Dieſer ſah, daß ſein Spiel verloren, er hörte die Feinde nahen und wollte wenigſtens Rache.—
Verwirrt ſann er einige Augenblicke nach, während ſeine Blicke unheimlich blinzelnd auf Giulio gerichtet waren.
Vielleicht überlegte er, auf welche Weiſe er ſeinen Gegner ſchnell niedermachen konnte, aber dieſer war ihm gewachſen und er faßte einen anderen Entſchluß.
— Rache muß ich haben, rief er mit der Stimme eines
ein Opfer muß mir werden.
Mit dem Sprunge einer Panterkatze warf er ſich auf die bewußtloſe Leonore, ergriff ein Kiſſen und preßte es gewaltig auf das todtbleiche Antlitz, um ſie zu erſticken.
Bis hierher hatte ſich Giulio, der es verabſcheute, ohne Noth Blut zu vergießen, ſelbſt das eines angreifenden Bandi⸗ ten, beherrſcht, aber jetzt hatte ſeine Großmuth ihr Ziel er⸗ reicht.. 1
— Hyäne, rief er, Du mußt ſterben— es giebt keine an⸗ dere Wahl! Deer Dolch in ſeiner Hand blitzte auf, fuhr nieder und ge⸗ troffen ſank der Galeerenſträfling zu Boden.
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Stimme jetzt etwas Unheimliches angenommen hatte— augen⸗
Nicht ohne Kraftanſtrengung war es ihm gelungen, ſich von
brüllenden Löwen— ſoll denn Alles umſonſt geweſen ſein?—
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