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und in geringer Entfernung der todte Körper des alten Vargas, deſſen Kehle durchſchnitten war.
Jetzt ertönte ein wüſtes Kampfgeſchrei auch im Inneren, auf der Treppe, die Männer des Todes mußten draußen ihre Arbeit vollendet haben und begannen ſie nun in dem Corridor und auf der Treppe.
Noch ſtand Giulio betäubt von dem neuen Schreckenanblick — ſeine Blicke ſchweiften verwirrt umher, ſie ſuchten— Leonore.
Plötzlich glaubte er Geräuſch zu vernehmen, welches aus dem Nebengemach kam— er lauſchte— kein Zweifel— er hörte eine Stimme.
Er horchte aufmerkſamer und erkanntt die ſüßklingende Stimme jenes Kerls, welcher die furchtbare Gerichtsſitzung in den Katakomben vorgeſchlagen hatte.
Aber noch eine Stimme ließ ſich vernehmen— eine, die ihm bis in das Innerſte ſeiner Seele drang.
Jetzt, wie von einem Wirbelwind fortgeriſſen, ſtürzte er vor⸗ wärts.— Er trat ein— und ihm nebelt's vor den Blicken, als er den Häuptling der Bande erblickte, welcher den Dolch auf das Auge Leonores’s gezückt hielt.
Es war keine Zeit übrig, das bereits abgeſchoſſene Gewehr aufs Neue zu laden, mit einem Sprunge hatte er den Nichts⸗ würdigen erreicht und ihn zu Boden geſchleudert.
Leonore ſank von freudiger Ueberraſchung überwältigt ohn⸗ mächtig auf das Lager zurück.
Der Häuptling hatte ſich wieder erhoben und blickte erſtaunt
um ſich. Bis hierher war der Lärm noch nicht gedrungen, und er hatte keine Ahnung von dem Vorgefallenen.
— Was ſoll das heißen; mein Prinz, nahm er das Wort; hat der Caſſationshof das Urtel vernichtet, oder ſollten Sie ent⸗ kommen ſein, erklären Sie ſich.
— Du wirſt es bald erfahren, Nichtswürdiger
— Keine Beleidigung, mein Prinz, ich fordere Erklärung.
Jetzt ertönte das Kampfgeſchrei— der Häuptling der Ga⸗ leerenſträflinge ſtutzte und trat an ein Fenſter.
Unten zeigte ſich ein dunkler Hofraum, einzelne Klagelaute
drangen herauf, vermuthlich von Verwundeten, welche hier eine
Zuflucht gefunden hatten. 4 — Was bedeutet das Alles? fragte der Halerrenſträſtinn. deſſen
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