Teil eines Werkes 
1. Theil (1810)
Entstehung
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keit; den Schöpfer fleht' er an, eine Gefährtinn ihm zu ſchenken. Aus Adams Rippe ſchuf der Ewige ein göttliches Geſchöpf und nannte ſie Weib mit Namen; ſie ward des Mannes Gattinn, aus deſſen Fleiſch und Blut ſie war. Adam war zu Macht und Tapferkeit gebildet, Eva zur Grazie und Unterwerfung; des Cha⸗ racters Würde, die Herrſchaft der Vernunft wurden des erſten Erbtheil, dem Weibe wurden Schönheit, Liebe und unwiderſtehlich ſüße Reitze. Dies iſt, Ky⸗ modokae, das Ideal der Chriſtengatten. Wenn du ihm nachzuahmen willigteſt, dann würde ich, im Na⸗ men aller Reitze, die Herzen feſſeln, dich mir zu ge⸗ winnen ſtreben durch einen Bund der Gerechtig⸗ keit, des Mitleids und der Barmherzigkeit würdeſt du meine Gattinn werden; dich beherrſchen würde ich, Kymodokae, denn zum Herrſchen iſt der Mann ge ſchaffen, doch lieben würd' ich dich wie die Weintraube, die in glühender Wüſte der Wandrer findet. Den Patriarchen ähnlich, würden wir uns vereinen, eine Familie zu hinterlaſſen, die Jakobs Seegen erbte: ſo nahm Abram in ſein Zelt die Tochter Bathuel; ſo wonnig ſchlug ihm drob das Herz, daß er der Mutter Tod vergaß.

Thränen der Liebe und der Schaam perlten im Auge Kymodokaes.

Krieger, ſprach ſie,ſanft ſind, wie Honig, deine Worte und, Pfeilen gleich, durchbohrend. Die Chriſten ſprechen des Herzens Sprache; in meiner

Seele trug ich alles, was eben du zu mir geſprochen.

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