Laſthe⸗ Herz Kh⸗ im Rand ht, zum d ſtumm
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ann etwas
unterrich⸗
ihm nicht Madchen:
ihren Ge⸗ er die Tem⸗ verlaſſen, mir, weil denn eine und Tau⸗ les Koſen, i das Herz aes Gürtel, bar der Göt⸗ —u, ven der ter das Va⸗ Peſſelt deine Todeskälte
gebrauchen/
Mende ſin
Vielleicht
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iſt, Chriſt, dir unbekannt, daß Eros der Sohn der Aphroditae iſt, daß er im Haine mit wilder Thiere Milch genähret ward; daß aus Eſche ſein erſter Bo⸗ gen, ſeine erſten Pfeile aus Cypreſſen waren, daß er den Nacken des Löwen, des Centauren Rücken, die Schultern Haeraklaes beſteigt, daß er eine Binde und Flügel trägt, und daß er Araes und Hermaes, Beredſamkeit und Tapferkeit begleitet?“ „Ungläubige,“ verſetzte ihr Eudoros,„mein Glaube begünſtigt nicht verderbenſchwangre Leiden⸗ ſchaften, doch erhöht er durch die Weisheit ſelbſt die Empfindungen der Seele, die eure Aphroditae nie einflöſſen wird. Was iſt dein Glaube, Kymodokae?— Nichts keuſcher iſt als deine Seele und ſchuldloſer nichts als dein Gedanke; und doch, wer dich von deinen Göttern ſprechen hörte, der ſollte nur zu erfahren dich in den gefährlichſten Myſterien glauben? Ein Götzen⸗ prieſter, glaubte, dein Vater, Frömmigkeit zu üben, wenn er in vergötterter Leidenſchaften Verehrung, ih⸗ rem Würken, ihren Attributen dich unterrichtete. Der Chriſt würde die Liebe ſelbſt durch zu freie Gemälde zu entweihen fürchten. Hätte ich deine Liebe mit, Kymodokae, verdient, ſollte ich der Gatte ſeyn, von deiner Unſchuld dir erkieſet, dann würd' ich weniger in dir des Weibes Ideal als den Schöpfer lieben, der dich nach ſeinem Bilde ſchuf. Als der Allmächtige den erſten Menſchen aus Erdenlehm gebildet, da ſetzt' er ihn in einen Garten, herrlicher als die Haine Arka⸗ diens. Bald fand der Menſch zu öde ſeine Einſam⸗
I. Band 22


