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de, die dich hier umgeben. Dorotheus, des Pallaſtes Oberſter iſt Chriſt. Seit ein aufrühriſcher Arkadier am Hofe eingeführt ward, begünſtigt die Ruchloſen ſelbſt die Kaiſerinn. Der junge Prinz Conſtantin.— o Schmerz... o Schande!...“
Plötzlich ſtockte Hierokles, vergoß Thränen, und ſchien um des Caeſars Gefahren tief beſorgt. Er ent⸗ flammte ſo die herrſchenden Leidenſchaften des Tyran— nen, Ehrſucht und Grauſamkeit, und legte zugleich die Grundfeſten ſeiner künftigen Größe; denn Hie⸗ rokles liebte nicht der Kaiſer, der Sophiſten Feind; es würden nie, das war ihm wohl bekannt, die Ehren⸗ ſtellen unter Diokletian ihm winken, die er von Ga⸗ lerius ſich verſprach.
Er fliegt nach Tarent, und beſteigt die Flotte, die nach Meſſenien ihn tragen ſoll. Er brennt, Griechenlands Geſtade wieder zu erblicken: dort ath— met die Tochter Homaeros, dort blüht das Glück ſeiner Liebe zu Kymodokae, und Sättigung ſeinem Chriſtenhaße. Doch birgt er ſeine Gefühle tief im Herzen, und verhüllt mit der Tugenden Larve ſeine Laſter: die Worte: Menſchlichkeit und Weisheit, ſtrö⸗ men ſtets von ſeinem Munde; ſo ſchmücken tiefe Gewäſſer oft, Klippen und Klüfte in ihrem Schooſe bergend, ihre Spiegelfläche mit dem Bild des Him⸗ mels und ſeinem Stralenlichte.
Die Höllengeiſter ſenden, den Sturz der Kirche zu beſchleunigen, günſtigen Wind dem Proconſul von Achaja. Schnell durchſchiffte er das Meer, das


