urchdringſt
Bählung Schrecken,
fachen al⸗ Chriſten dentfeſſeln S und ſeiner es das Bild riſchen Luft⸗ ſenheit und weckt ins⸗ lt die Glau⸗ die einz ge hron erhält.
Pvangeliums⸗
ngegeben, Haſſe gegen ius Mutter fer höhnen, bottheiten zu es Gebürges e den Durſt ſgenblick, wo dern Geiern, hes Geſchrei/ iont: ſo witd chtung droht/ ler Hierokles
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noch zum Morden mehr entflammt. Berauſcht durch Partherſiege; Aſiens Prunk und ſeine Verderbtheit im Gefolge, die ehrſuchtvollſten Plane nährend, er⸗ müdet er Diokletian mit Drohungen und Klagen.
„Was erwarteſt du noch“ ſo ſpricht er zu ihm, „um ein verhaßtes Geſchlecht zu ſtrafen, das deine gefahrenvolle Milde ſich im Reich verbreiten läßt? Oede ſtehn unſre Tempel, meine Mutter wird be⸗ ſchimpft, verführt wird deine Gattinn. Jernichte kühn empörungsvolle Unterthanen— in ihren Schä⸗ tzen findeſt du Hülfsquellen, die dir mangeln, und übſt Gerechtigkeit, den Göttern angenehm.“
Ein Fürſt war Diokletian, mit Mäßigung und Weisheit ausgeſtattet; auch ſein Alter neigte ihn noch mehr zur Sanftmuth, den Völkern heilſam, hin: ſo ſenkt ein hochbejahrter Baum die Zweige und naht der Erde ſeine Früchte. Doch Geitz, der das Herz zuſammenſchrumpft und Aberglaube, der es in Ver⸗ wirrung peitſcht, zernichteten Diokletians erhabne Ei⸗ genſchaften; von Hoffnung, Schätze bei den Gläubi⸗ gen zu finden, ließ er ſich verführen. Marzellin, Roms Biſchoff, erhielt Befehl, in die Götzentempel die Schätze des neuen Gottesdienſtes abzuliefern. Der Kaiſer gieng ſelbſt zur Kirche, wohin die Schätze zuſammengebracht ſeyn ſollten. Die Thüren öffnen ſich: eine zahlloſe Schaar von Armen, Siechen, Wai⸗ ſen ſteht vor ſeinem Blicke.


