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langen Gram— all dieſe Armſeligkeiten durchdringſt du, Schöpfergeiſt! Belebe, beſeele meiner Erzählung Worte: glücklich, wenn ich des Gemäldes Schrecken, deine Liebeswunder malend, mildern kann. Aufgeſtellt an den beſchiednen Poſten, fachen al— lenthalben Zwietracht und Abſcheu vor der Chriſten Namen die Höllengeiſter an. In Rom ſelbſt entfeſſeln ſie die Leidenſchaften der Häupter des Reichs und ſeiner Diener. Unabläſſig malt Aſtarte Hierokles das Bild der Techter Homaeros vor. Dem verführeriſchen Luft⸗ gebilde verlieh er alle Grazie, die Abweſenheit und Fantaſie der Schönheit ſchenken. Satan weckt ins⸗ geheim die Ehrſucht des Galerius; er malt die Gläu⸗ bigen, Diokletian ganz ergeben, ihm als die einz'ge Stutze, die den alten Kaiſer auf dem Thron erhält. Achajas Präfekt, der Abtrünnige vom Evangeliums⸗ glauben, dem Dämon der Afterweisheit heimgegeben, beſtärkt den ſtürmiſchen Caeſar in ſeinem Haſſe gegen die Anbeter des wahren Gottes. Galerius Mutter klagt, daß des Kreuzes Jünger ihre Opfer höhnen, und für ihren Sohn zu den ländlichen Gottheiten zu flehn ſich weigern. Wenn ein Geier, des Gebürges wilder Sohn, auf die Taube ſtürzt, die den Durſt bei einer Quelle löſcht, da ertönt im Augenblick, wo er herab auf ſeine Beute ſtürzt, von andern Geiern, die auf einem Felſen raſten, blutdürſtiges Geſchrei, das ihn, die Beute zu verſchlingen, mahnt: ſo wird Galerius, der dem Chriſtenglauben Zernichtung droht, durch ſeine Mutter und durch den Frevler Hierokles
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