Teil eines Werkes 
1. Theil (1810)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

e ich vom un

Flichkeit

Pfade Wind ungen, Ermat⸗ aſt nicht ſich zu e meine Reſt der bald un⸗ s Haupt

rief den

er Bahn 7. Ich nsthier der Ge⸗ elle zu, er Macht les Gott, uerlichen Thale er Waſ⸗ in die ekrümm⸗

(t⸗

das da? Le⸗

3⁰7

ben wieder. Aus der Quelle trank der Löwe, und entfernte ſich dann leiſe, als wollt' er ſeinen Platz beim Mahl der Vorſehung mir räumen. Die Tage ſtiegen vor mir auf, als der Erdball in der Wiege lag, als der erſte Menſch, von Sünde unbefleckt, der Schö⸗ pfung Thiere um ihren König ſpielen, den Namen ſie

von ihm erfragen ſah, der in der Wüſte ſie bezeichnen

ſollte.

Im Palmenthale gewahrte man ein hohes Ge⸗ bürge gegen Oſten. Nach dieſem Pharus lenkt' ich meine Schritte; er ſchien durch die ſtarren Wogen, durch die dichte Fluth des Sandozeans, zum Hafen mir zu winken. Zum Fuße des Gebürgs gelangt ich, und begann, verbrannte, ſchwarze Felſen zu erklimmen, die allerwärts den Horizont verſchloſſen. Herabgeſtie gen war die Nacht, es ſchallte nur mir eines Raubthiers Tritt, das vor mir wandelte, und im nächtlichen Dun⸗ kel ein paar verdorrte Pflanzen käute ich glaubte, den Löwen von der Quelle zu erkennen. Iktt brüllte er der unbekannten Gebürge Echo ſchienen zum er⸗ ſtenmale zu erwachen, ſie antworteten mit dumpfem Murmeln des Löwen Schreckenstönen. Er ſtand vor einer Höle, deren Eingang ein Stein verſchloß. Ein matter Schein dämmert durch die Felſenritzen das Herz von Staunen und von Hoffnung hoͤrbar pochend, nah' ich, ſpähe o Wunder! Ein Licht blinkt aus der Grotte Tiefe mir entgegen.

Wer du auch ſeiſt, ſo rief ich ausder wilde Thiere zähmt, erbarme dich eines verirrten Wandrers!