Teil eines Werkes 
1. Theil (1810)
Entstehung
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ſchloß, ſie, den Weg nach Syrien ziehend, zu durch⸗ wallen.

Den Fluß Egyptens ſchiffte ich wieder herab. Zwei Tagereiſen ober Memphis nahm ich einen Füh⸗ rer— an des rothen Meers Geſtade ſollt' er mich ge⸗ leiten, von da mußt ich nach Arſinöe ¹) ziehen, um nach Gaza mit Kaufleuten aus Syrien zu wallen. Et⸗ was Datteln und Waſſerſchläuche, das war der ganze Vorrath unſrer Reiſe. Auf einem Dromedare zog vor mir der Führer her, ich folgte auf einer arabi⸗ ſchen Stute. Wir zogen über die erſte Kette von Gebürgen weg, die des Nils öſtliches Geſtade krän⸗ zen— aus unſern Blicken ſchwanden die gewäſſerten Gefilde; uns empfieng eine dürre Sandebne— nichts ſchildert treffender den Übergang vom Leben zu dem Tode.

„Denkt euch ſandbedeckte Flächen, gefurcht von winterlichem Regen, von des Sommers Glut ver⸗ brannt— röthlichen Anblicks und furchtbar nackt. Nur hie und da decken indiſche ſtachelvolle Feigen kleine Striche des gränzenloſen Sandes— der Wind ſaust durch den gewaffneten Wald, doch die unbieg⸗ ſamen Zweige vermag er nicht zu krümmen— mit Staunen füllen verſteinte Schiffestrümmer den Blick; Steinhaufen, in gewiſſen Entfernungen gethürmt, bezeichnen den Weg der Caravanen.

1) Suez.