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Bald ſchloß ſich Epicharis Auge dem milden Lich⸗ te des Himmels; nur ſchmerzlich ruhten itzt Demodo⸗ kos Blicke auf Lethäos Fluten; auf den Knien ſeiner Ehe einzge Frucht zu wiegen; mit einem Lächlen, bei welchem Thränen floßen, im Anblick dieſes holden Weſens zu ſchwelgen, das ihm der ſchönen Epicharis Züge mahlte, war nun des Armen einz'ger Troſt.
Meßeniens Bewohner bauten damals Homäros einen Tempel; Demodokos, ſo heiſchten ſies, ſollte der Oberprieſter ſeyn. Voll Wonne gewährt'’ er ihr Verlangen; denn gerne wollt' er von der Gegend ſcheiden, auf der des Himmels Zorn ihm ſchwer zu ruhen ſchien. Den Manen ſeiner Gattinn, den Flußen, von Zeus entſproßen, des Ida gaſtlichen Nymphen, Gorrtynä's Schutzgottheiten weiht' er Opfer, und zog mit ſeiner Tochter fort, Homaeros kleines Bild und die Penaten im Geleite.
Von günſt'gem Wind geſchwellt die Seegel, er⸗
blickte bald ſein Schiff Tänaros Vorgebürge, es ſteu⸗
ert längſt der Küſte Otylos, Thalamä, Leuktra hin und ankert im Schatten von Choerios Hain. Die Meßenier, in des Unglücks Schule zur Weisheit ge— reift, empfiengen Demodokos wie eines Gottes Spröß⸗ ling; ſie führten im Triumphe ihn zum Heiligthum, das ſeinem Ahnherrn ſie geweiht.
Dort ſah den Sänger man im Bilde eines koloſ⸗ ſalen Flußgotts dargeſtellt, mit deſſen Fluten andre Flüſſe ihre Urnen füllten. Der Tempel beherrſchte Epaminondas Stadt; in einem bejahrten Olivenhai⸗
ſe war el lleich eine enhebt. Drakels S wo Ariſto des Schie te Fernen Blick, w preße ſtol wo des A ſtromen, leß. J kraͤnzten Bäche un verſiegte, Blumen de Kühle Städte, in bunten maͤlde:
Teikka? Urne ſtel tos den und Ste ſe reitze einſt be⸗ Portiku⸗ mit lache kreis.


