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Ariſtoteles, deſſen Urtheile als Geſetze gelten, ſagt beſtimmt: die Epopee koͤnne in Proſe oder in Verſen ge⸗ ſchrieben werden:
H dε ⁴τπ οε bvo roic A6yoi Junoig
Ij roic usrοοα 1). Und, merkwuͤrdig iſt es, daß er dem homeriſchen oder einfachen Vers, einen Namen giebt, der ihn der Proſe naͤhert: Daμ‿ᷣ οα, wie er von der pöetiſchen Proſe
ſagt: PiMBos,ꝗ Aeοs.
Dionys von Halikarnaß, deſſen Anſehen eben ſo ge⸗ achtet iſt, ſagt:
„Es iſt moͤglich, daß ein Werk in Proſe einem ſchoͤ⸗ „nen Gedichte oder ſanften Verſen aͤhnelt; ein Gedicht „und lyriſche Geſaͤnge koͤnnen Aehnlichkeit mit redneri⸗ „ſcher Proſe haben.“
TLoc Jedεderas Aee‿ duerooc duola van omueri i Aea, as räe oinud„e Aeos e i As Su, axs, adaAuCioy 2).
Der naͤmliche Schriftſteller fuͤhrt liebliche Verſe des Simonides auf die Danäe an, und fuͤgt hinzu:
„Dieſe Verſe gleichen ganz einer ſchoͤnen Proſe.*3)
Strabo vermiſcht auf dieſelbe Weiſe Verſe und Proſa 4).
Das Jahrhundert Ludwig des vierzehnten, vom Geiſt des Alterthums durchdrungen, ſcheint uͤber die Epo⸗
(Tagebuch einer Reiſe von Paris durch Griechenland nach Jeruſalem, und von Jeruſalem durch Egypten, die Barbarey und Spanien zuruͤck nach Paris.)
1) Arist. Paris. 1645. in 8. de Art. Pöet. p. 2.
2) Dion. Halic tom. II. pag. 51. cap. 25.
3) Id. pag. 60.
2) Strab. lib. 1. p. 12. fol. 1597.
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