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Das iſt es, was ich that, um die Martyrn der Auf⸗ merkſamkeit des Publikums weniger unwerth zu machen. Gluͤcklich werde ich mich fuͤhlen, wenn der Dichterhauch, der Athens und Jeruſalems Ruinen belebt, auch in mei⸗ nem Werke weht! Ich ſprach von meinen Studien und Reiſen nicht aus eitler Prunkſucht, ſondern um das ge⸗ rechte Mißtrauen, das ich in meine Talente ſetze und mein Beſtreben zu beurkunden, ihnen durch alle Mittel nachzuhelfen, die mir zu Gebote ſtehen: auch ſind dieſe Arbeiten ein Beweis meiner hohen Achtung fuͤr das Pu⸗ blikum und des Gewichtes, das ich auf alles lege, was nah oder fern das Intereſſe der Religion beruͤhrt.
Ich habe itzt nur noch uͤber die Gattung zu ſprechen, welcher dieſes Gedicht eigentlich angehoͤrt. Ich will bei einer ſo lang beſtrittenen Frage keiner Meinung huldigen, ſondern nur Autoritaͤten anfuͤhren.
Man fragt: ob es Gedichte in Proſe geben koͤnne? Eine Frage, die im Grunde wohl nichts andres, als ein Wortſtreit ſeyn duͤrfte.
die ich die Handlung der Martyrn verſetzen wollte, mußte mir nothwendig eine Menge meinem Stoffe fremder Beobachtungen liefern; ich habe wichtige Thatſachen uͤber die Geographie Griechenlands, uͤber die Lage von Sparta, uͤber Argos, Myzene, Ko—⸗ rinth, Athen geſammelt; Pergamus in Myſien, Je⸗ ruſalem, das todte Meer, Egypten und Carthago, deſſen Ruinen bei weitem merkwuͤrdiger ſind, als man allgemein glaubt, nehmen eine bedeutende Stelle in meinem Tagebuch ein. Dies Tagebuch koͤnnte auch, ohne die ſchon in die Martyrn eingewebten Schil⸗ derungen, noch von Intereſſe ſeyn. Vielleicht er⸗ ſcheint es einſt unter dem Titel: „Itinéraire de Paris à Jerusalem et de Jerusalem à Paris, en passant par la Gréce et revenant par l'Egypte, la Barbarie et l'Espagne.“


