XII
heit“ gegen ſie erſcheinen. Euſebius 1) widerlegte ihn zum Theil in einer Abhandlung, die wir noch beſitzen, auch Laktantius verfaßte ſeine Inſtitutio⸗ nen 2) um jene Schrift zu beantworten. Pearſon 3) hielt Hierokles, den Chriſtenverfolger, fuͤr denſelben, der den Commentar uͤber Pythagoras goldne Verſe ſchrieb. Tillemont 4) ſcheint der Meinung des heiligen Biſchoffs von Cheſter zu ſeyn; und Jonſius 5), der in dem Hie⸗ rokles der Bibliothek des Pothius jenen wiederfinden will, den Euſebius widerlegte 6), entkraͤftet Pearſons Meinung nicht; er beſtaͤttigt ſie vielmehr. Dacier, der, wie Boileau bemerkt, aus dem Schriftſteller, den er uͤber⸗ ſetzt, immer einen Weiſen machen will 7) bekämoft die Meinung des gelehrten Pearſon; doch ſind Daciers Grunde ſchwach; und es iſt wahrſcheinlich, daß Hierokles der Ver⸗ folger, und der Verfaſſer des Philaletes, auch der Ver⸗ faſſer des Commentars ſeie.
Anfangs Vicarius praefectorum, wurde Hierokles dann Befehlshaber von Bythinien. Die Menaea 8) des h. Epiphanius 9) und die Acta des Martyrthums des
1) Eusebii Caesariensis in Hieroclem liber cum Philos- trato editus. Paris 1608.
2) Lact. Inst. lib. 5. cap..
3) in den Prolegomenen zu Hierokles Werken. 1673. tom. 2. pr. pag. 3. 19.
4) Mem. Eoccles. tom. 5. 2. edit. in 4to. Paris 1702.
5) de scriptoribus historiae philosophicae. Francof. 1659. lib. 3. cap. 18.
6) Um ſeine Meinung zu behaupten, muß Jonſius ſa⸗ gen, dieſer Euſebius ſei nicht der von Caeſareg.
7) Bolaeana.
8) Menaea magna Graecorum pag. 177. Venet. 1525.
9) Epiphanii panarium adversus haereses, pag. 717. Lutetiae 1622.
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