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8 davon her, weil ſie zu viel Gefühl und zu wenig Gedanken bekommen haben, wofür ſie jedoch nichts können, da es ar der Herr ſelbſt ſo eingerichtet hat. Aber ſiehſt Du, mein nd Mädchen, als er das that, ſtellte er ſie zugleich unter on die Leitung des Vaters und Mannes. Dieſen vertraute 2s er die Wache über den ſchwächeren Theil an. Ich — folge alſo Gottes Vorſchrift und der Ueberzeugung mei⸗ en nes eigenen Herzens, wenn ich Dich verhindere, in m einen Abgrund zu ſtürzen, den Deine Blindheit nicht 1. ſehen kann.“ in Alfhild ſprach kein Wort dagegen; ſie drückte ſich e⸗ immer feſter an Onkel Sebaſtian's Bruſt, und die klei⸗ a⸗ nen Hände brannten ſo heiß, daß der alte Oernroos idd maeeinte, ſein Nacken, um den ſie jene zuſammengefloch⸗ ten hatte, glühe wie unter Feuer. kt Probſt Frenkmann, der auf Bitten, Thränen und ſo lauten Jammer vorbereitet geweſen war, und ſeine Bruſt in mit Stahl umgürtet hatte, ſchöpfte jetzt um ſo mehr in Muth, da die Verhandlung ſo ſtille ablief. Mit mehr n;— Sicherheit und weit größerer Herzlichkeit im Tone, als , er anfangs gebraucht hatte, fuhr er fort:„Da wir jetzt zu und für immer dieſer Sache los ſind, wobei Du Dich ganz vernünftig aufgeführt haſt, was Deinem Verſtande er eben ſo viel Ehre macht, als der ſorgfältigen Erziehung, bei die Du erhielteſt, will ich Dich mit einer großen Freude, Fr einem außerordentlichen Glücke bekannt machen, das un⸗ h⸗ ſerem Hauſe widerfahren iſt. Der Major... Der VProbſt machte eine Pauſe, denn Alfhild fuhr mit fürch⸗ ge eerlicher Heftigkeit empor; und als der Vater ſah, daß en 4 ihre Wange weiß wurdo, wie die bleichen Schatten, die ig der Mond über die Gegenſtände der Nacht wirft, und on ihr Auge brennend wie der glühende Mittagsſtrahl der ür DSonne, ſo holte er tief Athem und ſetzte in leiſerem Tone hinzu:„Kind, der Major haͤlt für ſeinen Neffen, a⸗ deen heitern, liebenswürdigen, lebensfrohen Lieutenant, er den Majoratserben von Groß⸗Hammarby— um Deine r⸗ Hand an.“—
Ein tiefer, herzzerreißender Seufzer fuhr über


