Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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in

nach dem Pdu d. um bei Alfhild's Vater um ihre Hand anzuhalten; und ich darf mich nicht einmal auf den Schwingen meiner leichtfüßigen Einbildungskraft in die Wirklichkeit verſetzen, ehe ich die Einwilligung des Vaters und der Braut erhalten habe.

Ich habe Dir jetzt nichts weiter mitzutheilen, als daß unſere neue Kirche Sonntag über 14 Tage einge⸗ weiht werden ſoll. So Gott will, wird dann bei dieſer Gelegenheit der Biſchof, der dazu hieher kommt, zum Erſtenmal den künftigen Patron der Kirche aufbieten.

Doch dieß iſt in der That eine zu weitläufige Epi⸗ ſtel! Wenn ich einmal ein verheiratheter Mann bin, Arel, ſo werde ich weniger geſprächig ſein. Ich werde dann genug damit zu thun haben, meiner bleichen, wort⸗ kargen Gemahlin etwas mehr Leben und Tournüre bei⸗ zubringen; wenigſtens werde ich den Kalender ein⸗ ſchließen! der Himmel weiß, was für ein Vergnügen ſie daran finden kann, immer darin zu blättern, ſogar wenn ich ihr gegenüber ſitze.

Lebe wohl, Axel! Zu guter Letzt ſollſt Du noch

eine Neuigkeit erfahren, die meinen Gläubigern Queck⸗

ſilber in die Klauen bringen kann! Es iſt nämlich ſo gewiß wie das Amen in der Kirche, daß der Major alle meine Schuldverſchreibungen einlöst, noch ehe ich und meine ſchöne Braut auf den Kiſſen kuien, die ſeit jener Hochzeitgeſchichte vor ein paar Jahren hier in Hammarby liegen. Du erinnerſt Dich noch der entſetz⸗ lichen Hiſtorie mit dem Grafen Albano und ſeiner Braut. dem ſchönen Fränlein von Rawenſtein? Es wird mir ganz melancholiſch zu Muthe, wenn ich nur daran denke; und nie ſtehe ich an der Berggrotte, und blicke in die Tiefe hinab, ohne daß ich den wimmernden Ton von unten mit Albano's Gelächter vermiſcht zu hören meine. Du ſollteſt das den alten Buchhalter erzählen hören. Komm hieher, Arel, komm hieher und hole dir ſelbſt Nachricht von den wunderbaren Sagen, die Schloß Hammarby verbirgt— und ich will Dir noch einen gan⸗ zen Haufen Dinge über eine intereſſante Hauptſigur