Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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deutlich zu hören, wie ſich da das Rollen der Räder mit dem einförmigen Tönen der Glocke vermiſchte.“ eit„O ſtille, ſprich nicht davon! Es gibt nichts Wun⸗ ind derbares außer unſerer Liebe, die ſo viele Proben be⸗ ne. ſtanden hat,“ flüſterte Leiler und drückte einen langen, -ru⸗ heißen Kuß, den Kuß des Abſchieds, der Trennung och auf ihre Lippen. Alfhild trat über die Grenze, die ſie ird von Leilern ſchied. Aber vor der Mauer blieb ſie ſtehen em und ſtreckte die Hand nach ihm. Das volle Sonnen⸗ ern licht beleuchtete ihre bleichen, mit Thränen benetzten ine Wangen, und der Architekt meinte eine Verſchmelzung iebe des Irdiſchen mit dem Himmliſchen zu ſchauen. Noch einmal vereinigten ſich ihre Hände zu einem ter, treuen Drucke. tte, Aber nachdem Alfhild fort war, und Leiler wieder er⸗ hinter den Mauern verſchwand, verwiſchte ein ſchneller Windſtoß mit leichtem Staubwirbel die Spur, wo ſie zuletzt geſtanden waren.

Zwanzigſtes Kapitel.

dunn3 Brief des Lieutenants Linus von H., an einen Freund .4 in Stockholm.

Ver⸗„Ich wollte, Du wäreſt hier, mein lieber Axel, um ge⸗ meine diplomatiſche Gewandtheit zu bewundern! Bei aber meiner Ehre und bei dem Heiligſten, das ich kenne:

nält. bei dem Majoratserbe von Hammarby!— ich muß mich

jeds⸗ ſelbſt anſtaunen und bin nächſtens vollkommen überzeugt,

daß ich mich beſtimmt geirrt habe, als ich die rothen irche Aufſchläge an den Rockärmeln wählte. Es iſt ſonnen⸗ rheit klar, daß ich einer der vortrefflichſten und geſchickteſten

Diplomaten geworden wäre, die man je an auswärtige dem Höfe ſandte.—„Ei,“ rufſt du,„ſo ſattle um! es iſt amſt. noch nicht zu ſpät.“— Ja wohl, mein Freund, ſehr zu rzei⸗ ſpät! Ich hoffe, ſo Gott will, bald als ein mächtiger jetzt Magnat im Ritterhauſe Reden halten, und nebenbei hier auf meinem Schloſſe wie ein König über ſeine Va⸗