Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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nicht davon ſprechen,“ ſagte er ſchnell.„Dein Vater wird es nicht wagen, ſein Verſprechen zu brechen— er wird mich nicht reizen!“

„Er wird mein Glück, mein Leben nicht zerſtören wollen,“ flüſterte Alfhild ſanſt, und legte beruhigend die Hand auf die Bruſt ihres Geliebten.

„Vielleicht auch das nicht,“ ſagte Leiler, indem ſeine Lippen die ſchmeichelnde Hand berührten.

„Aber biſt Du gewiß,“ fuhr Alfhild nach einigem Stillſchweigen fort,„daß Deine Sache ſo bald entſchie⸗ den ſein kann? Darf ich hoffen, daß Du im Herbſte wieder kommſt?“

„Ganz beſtimmt, meine Geliebte! Der Löſung je⸗ nes Bandes begegnen jetzt keine Hinderniſſe mehr, denn Marie ſcheint eben ſo ſehr geneigt, es abgebrochen zu ſehen, wie ich. Die nach unſeren nordiſchen Geſetzen beſtimmten drei Jahre laufen im Februar zu Ende, die Ladung vor das Hiemting iſt geſchehen und die Sache geht jetzt ununterbrochen ihren Gang; nur noch die gewöhnlichen Formalitäten ſind übrig, und dieſe werden im Lauſe einiger Monate ihre langweilige Bahn beendigen.“

„O Leiler, das gebe Gott! Wie dankbar, wie glück⸗ lich werde ich nicht ſein, wenn dieſes finſtere und ge⸗ heimnißvolle Weſen verſchwindet, und ich vor Gott und der Welt Deine Verlobte heißen darf! Du kannſt Dir nicht vorſtellen, wie ſehr es mich peinigt, mich in dieſe Schatten hüllen zu müſſen, die ich verabſcheue, und wie bitter es— trotz der Seligkeit unſerer jetzigen Begegnung— für mich iſt, Dich ſo hier unter dieſen einſamen Ruinen und fern von den Blicken meiner An⸗ gehörigen zu treffen! Ich möchte wiſſen, ob nicht Onkel Sebaſtian Etwas merkte, als ich ſo eigenſinnig bat, nach der Nachbarkirche fahren zu dürfen, um dort dem Gottesdienſte beizuwohnen, anſtatt ihn bis Mittag nach dem Schloſſe zu begleiten.“.

„Wenn Du nicht Muth haſt, einigen kleinen Un⸗

annehmlichkeiten um meinetwillen Trotz zu bieten, wie