nehm drinnen ſein ſoll. Wenn ich draußen bin, ſo ſitzt
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mit dem nächſten Poſttag einen neuen Baumeiſter; und in mit Gottes Hülfe können wir hoffen, unſere Kirche bis ei zum Herbſt eingeweiht zu ſehen.“ a —:.. w Siebenzehntes Kapitel. ſe —. E „Höre Du, Liſa,“ ſagte der Major eines Tages be zu ſeiner vertrauten Hausregentin.„Ich weiß nicht, un wie es kommt; ich langweile mich in dieſem großen D Schloſſe hier oft mehr, als ich in unſerer kleinen Dach⸗ bi kammer that, und ich leſe doch meine Zeitungen, trinke A meinen guten Wein, ſchwatze mit dem Probſt, und mache in meinem bequemen Wagen meine ordentlichen Touren 5 nach dem Kirchbau und freue mich an der baldigen ie Vollendung deſſelben. Aber deſſen ungeachtet wird mir ge der Tag oft länger, als damals, wo ich mit der Kreide ei in der Hand da ſaß, und Dir Schlachtpläne vorzeich⸗ A nete. Und Du, Madame Liſa, haſt jetzt weniger Zeit, F.
mich anzuhören. Du biſt zu ſehr von all den Geſchäͤf⸗ ten in Anſpruch genommen, die auf Dich gefallen ſind.“ „Ei, Gott behüte, ſo ſoll der Herr Major nicht ſprechen,“ ſagte Liſa ermahnend.„Aber ich will Ihnen ſagen, woran es liegt. Als wir in der kleinen Dach⸗ ſtube wohnten, da war das Zimmer ſo enge, daß es an zwei Menſchen genug war, um Geſelligkeit und Ge⸗ müthlichkeit hineinzubringen. Aber ſehen Sie, Herr Major, es iſt etwas ganz Anderes, ein gräfliches Schloß mit einer langen Reihe von Zimmern zu beſitzen. Da muß man Leute haben, die ſie füllen, wenn es ange⸗
der Herr Major allein, oder hat höchſtens den Probſt oder den alten Borgſtedt, mit denen er ſprechen ka aber das iſt zu wenig. Es ſollte beſſer ſein!“
„Beſſer, ſagſt Du, Madame Liſa, wie ſo denn ſein?“ 4
„Ei der Herr Major ſollten heirathen. W denn ſieben und fünfzig Jahre? Da iſt ein M


