Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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als viiſſen, bald Urtheil der Welt nannte— dieſes lag und zwiſchen uns— es wurde eine Mauer, durch welche

die heißeſte Sprache meines Herzens nicht zu dem ihri⸗ „ 0 gen dringen konnte.— Sieh⸗, Alfhild, in dieſem Aus⸗ auf⸗ genblicke empfand ich einen Schmerz, gegen den Alles, Ge⸗ was ich früher gelitten, nur unbedentende Stiche wa⸗ von ren. Sich verhoͤhnt, in der Hoffnung auf die alles diſe aaufopfernde Liebe des Weibes, das man liebt, getäuſcht thle zu ſehen, das iſt Etwas, was der Mann nicht ertragen nen, lann, ohne daß ihm dieß Mißverhältniß das Gleich⸗* und gewicht ſeiner Seele raubt; und wenn die Stürme en. einmal losgelaſſen ſind, wo iſt dann der Zielpunkt, an 4 ater dem ſie halten.“— 1 121 Der Architekt ſchwieg; ſeine Augen ſuchten die nen Alfhild's mit einem unausſprechlich beredten Ausdrucke. hen Und ſie, konnte ſie ihm wohl einen Blick verſagen? nit, Lange und tief ſchaute Leiler unter die dunklen Wöl⸗ ner bungen, welche die glänzenden Sterne ſeines Lebens 1 das bargen. Darin wohnte Friede und Verſöhnung, Hoff⸗ ug⸗ nung und Treue. des„Alfhild,“ begann er endlich, in weichem Tone, te.„Du kamſt hieher, Du kamſt freiwillig; ſprich, meine dich Geliebte, kamſt Du, um wieder gut zu machen?“ ine„ Ach Leiler,“ erwiederte ſie ſchüchtern, denn ſie din⸗ fürchtete die ſtürmiſchen Leidenſchaften wieder zu er⸗ und wecken, die jetzt zum Schweigen gebracht waren,„was vern kann ich antworten? Onkel Sebaſtian hat mich dazu aut⸗ beredet, ich hielt es für unrecht; aber er wußte wohl, ätze was mein armes Herz bedurfte, um wieder beruhigt

mer und geſtärkt zu ſein.“ „Und was bedurſte es, Alfhild?“ fragte Leiler

ten, mit leuchtenden Augen. hat„Die Gewißheit,“ entgegnete ſie,„die Gewißheit, Ab⸗ daß Leiler nicht mit Unwillen an mich dachte.“„Und

auf Wangen und Stirne.„Brauchte Alfhild nichts weiter zu wiſſen, um ruhig zu ſein, als nur daß ich ihr nicht böſe war? O Weib, Weib! iſt denn Dein 44

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ſteu nichts weiter?“ rief er und eine dunkle Röthe flammte 1 *