Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1844)
Entstehung
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es nehmen; denn ſonſt würde ſie in all' dieſen Satans⸗ dummheiten hier zu Grunde gehen. noch„Ich war geſtern Abend draußen, liebes Onkel⸗ jetzt chen,“ erwiederte Alfhild, und ihr Ton verrieth, daß zuth ſie Luſt habe, da zu bleiben. eine„Geſtern Abend, mein Täubchen? Heißt Du das ach⸗ ausgeweſen ſein? Du kehrteſt ja am Sandweg um, und meinteſt, Alles ſei ſchön, ohne daß Du etwas ten, ſahſt noch ſehen konnteſt; denn es war ja ſchon Däm⸗ mit merung, und überdieß neblig, wie wenn ich Dir meine ger Hand vor die Augen legte und Dich durchſehen ließe. Nein, Kind, das taugt nichts; Du mußt es jetzt ſehen. eſer Wir haben heute ein Wetter, daß die Engel ſich daran

lid⸗« freuen könnten. Die Sonne brennt nicht, ſie erwärmt äh⸗ nur ſo mild und wohlthuend.“ ten Alfhild's böſer Huſten, den nicht einmal die laue

den Juniluft zu hemmen vermochte, hinderte ſie an der Antwort. Sie ſtützte den Kopf auf die Hand, und als ſie wieder nach dem alten Oernroos aufſah, ſtanden ihre Augen voll Thränen.

„Der verdammte Huſten macht Dich ganz hin,“ ſagte er bekümmert. Aber Sebaſtian wußte wohl, daß es nicht allein der Huſten war, der den reinen, him⸗

n melblauen Spiegel im Auge ſeines Lieblings befeuch⸗ tete.—„Trinkſt Du noch jeden Abend Deinen Flieder⸗ thee mit Honig, mein Kind?“

„Ja, jeden Abend und auch Morgens,“ antwor⸗ ne tete Alfhild,„aber es gibt ſich nicht.“

ſo„Nein, nein, leider Gottes, es iſt nicht gut ſo. em Aber höre jetzt, Mädchen: glaube ja nicht, daß es zu im etwas helfe, wenn Du Dich auf dieſe Art einmauerſt; weit entfernt! Meiner Seel' das Beſte, was hier ge⸗ es than werden kann, iſt, wenn man hinausgeht und Gottes er friſche Luft einathmet. Komm jetzt, ſetze Deinen Hut auf, es und nimm Dein Tuch auf den Arm, dann gehen wir er mit einander hinaus; denn Du darfſt nicht glauben, ei daß ich unverrichteter Dinge abziehen werde.“ n⸗ Alfhild machte keine Einwendungen mehr, ſondern

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