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wolle, durch Aufmerkſamkeit zu erſetzen, was ihm an Uebung abgehe.
Die ältern Damen ſchickten ſich an, um den mit Karten und Marken verſehenen Spieltiſch Platz zu neh⸗ men. Die goldene Tabaksdoſe der Baronin und die Kryſtallflaſche der Gräfin mit dem Augenwaſſer wurden neben die Battiſtſacktücher gelegt, die Brillen hervorge⸗ nommen und aufgeſetzt, die Falten der weiten ſeidenen Kleider zurechtgelegt, und der Mops nebſt ſeinem Kiſſen nachgetragen.
Als Alles in gehöriger Ordnung war, nahmen der Graf und der Architekt ihre Plätze ein, die Farben wur⸗ den gezogen, und Leiler gewann das unſchätzbare Glück, der Mitſpieler der Gräfin zu werden.
„Wir laſſen uns unſere alte Tour nicht nehmen, Frau Schwägerin,“ ſagte der Graf, und miſchte die Kar⸗ ten mit vieler Gewandtheit. Die Baronin nickte, lächelte und ging in ihrer Herablaſſung ſo weit, daß ſie Leilern eine Priſe aus ihrer goldenen Doſe anbot, um ſich da⸗ mit zu erquicken.
Und während nun die ſtillen, aber regelmäßigen Rufe:„Boſton, meine Herrſchaften— Sieben ſpielt— paß— misère— grandmisère“ u. ſ. w. von dem einen Ende des Saales her tönten, hörte man an dem Divan⸗ tiſche halblaut geflüſterte Worte; Worte, die, von der Entfernung aufgefaßt, eine Ahnung von der ſüßeſten Vertraulichkeit gaben, aber in näherer Hörweite den Be⸗ 1 griff einer künſtlichen Unterhaltung erweckten.
„Ach, liebe Thelma,“ ſagte Graf Albano,„wie flei⸗ ßig Deine Finger ſind; Du arbeiteſt ja wie eine kleine Sklavin. Aber dieſe ſtarke Anſtrengung ſchadet Deinen Augen, laß mich ſie doch ſehen; Du erhebſt ja den Blick gar nicht von der Blume da.“
„Meine Augen haſt Du ſchon oft geſehen, Albano; ſie ſind Dir durchaus nichts Neues.“— Thelma nähte immer fleißiger fort, und eine kleine Zornröthe über
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