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niedergelaſſen; zwiſchen ihnen lag der Mops auf einem kleinen Kiſſen, und empfing abwechslungsweiſe Schmei⸗ cheleien von den beiden Damen. Dem halbſchlummern⸗ den Favoriten gegenüber an der andern Seite des Ti⸗ ſches, und auf dieſe Art mit dem Rücken gegen die Thüre gekehrt, ſaß Thelma von Rawenſtein, und faßte Perlen, welche Graf Albano, der ihr zur Seite ſtand, mit ſeinen langen Fingern aus einer kleinen Perlen⸗ muſchel herausholte und ſie in langen Reihen auf den Tiſch breitete.
Der alte Graf— Seine Gnaden wurden ſo be⸗ nannt, obwohl ſein Alter nur der Mittagshöhe ange⸗ hörte, und er bei ſeinen neunundvierzig Jahren beinahe eben ſo jung erſchien, als der vierundzwanzigjährige Al⸗ bano— der Graf ging mit ſeiner großen Meerſchaum⸗ pfeife in der Hand im Zimmer auf und nieder, wobei er dem alten Borgſtedt— der mit den Händen auf dem Rücken am Kamine ſtand— vordemonſtrirte, wie man den neuen Weg anlegen müſſe, um dabei die Saatfelder zu vermeiden, die dieſen Theil des Gutes durchſchnitten, und damit doch zugleich der Weg bedeutend näher für den Bauholztransport würde.
Bei Leiler's Ankunft machte die ganze Geſellſchaft, die ihn ſchon vorher begrüßt hatte, nur eine gemein⸗ ſchaftliche leichte Bewegung. Aber Fräulein von Rawen⸗ ſtein, die ihn natürlich noch gar nicht geſehen hatte, und der die Mutter halblaut zuflüſterte:„Der Architekt, mein Kind!“ erhob und verneigte ſich artig, ohne jedoch ihre Augen auf den Fremden heften zu können. Der Ge⸗ danke, daß Albano's Blicke den ihrigen folgten, ſetzten Thelma in noch größere Verlegenheit. Auch war ihre Antwort auf die höfliche Frage des Architekten, nach dem Befinden des Fräuleins, und ſeinen in den gewöhn⸗ lichen Phraſen dargebrachten Glückwunſch zu ihrer be⸗ vorſtehenden Vermäͤhlung ein wenig linkiſch, und ſie dankte Gott, als ſie ſich wieder ſetzen durfte. Aber dieß
geſchah leider mit einer ſolchen Haſtigkeit, daß der Aer⸗


