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Sechsundzwanzigſtes Kapitel.
„Ei, gehorſamer Diener, Herr Architekt! Willkom⸗ men wieder in Schweden!“ Wie der Leſer ſich erinnern wird, rühmte ſich Probſt Frenkmann, einen gewiſſen Takt zu beſitzen, und er würde es für keinen Beweis ſeines guten Tones angeſehen haben, wenn er auch nur im Mindeſten den natürlichen Verdruß hätte merken laſſen, den der Architekt durch ſein doppelſinniges Benehmen in ihm erweckt hatte. Nein, jener ſollte nur nach und nach die Verachtung fühlen, die Probſt Frenkmann vor heuchleriſchen Abenteurern empfand.
Leiler war dem Probſt einige Schritte entgegen ge⸗ treten. Die Herren berührten einander die Hände nur ganz leicht, und nicht ohne ein gegenſeitiges Zeichen von Verlegenheit. Dann ſprach Frenkmann mit einem miß⸗ billigenden Blick auf ſeine Tochter, die noch halb liegend auf dem Sophakiſſen ruhte:„Deine Stellung, mein Kind, ſcheint zu beweiſen, daß Du Dich nicht wohl be⸗ findeſt, und in einem ſolchen Falle iſt keine Wirthin ver⸗ bunden, die Pflicht der Gaſtfreundſchaft zu erfüllen. Geh' auf Dein Zimmer; Du ſollſt heute von allen Beſchäf⸗ tigungen frei ſein.“— Alfhild erhob ſich, ſie war ſo


