Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1844)
Entstehung
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viſchen

abge⸗ „Gott, ubrin⸗ verber⸗

ſehen uderte. er und zurück. Sekun⸗ ößerer ſeinem r Be⸗

fang, imme

Wie 2—

ein⸗ ver⸗ ver⸗

barg das Angeſicht in den Kiſſen; ſie wollte die Scham⸗ röthe des Mannes nicht ſehen, den ſie anbetete.

Aber Alfhild hätte frei aufſehen können. Leiler ſchien weder beſchämt noch verlegen; nur das Zuſam⸗ menziehen der Falte zwiſchen den Augenwinkeln bewies, daß er etwas erregter war, als gewöhnlich. Er erhob Alfhilds Geſicht und wandte es gegen das ſeinige.„Meine einzig Geliebte,“ ſprach er ruhig und klar, und ſein Blick ſprach das wärmſte, heiligſte Vertrauen aus.„Es thut mir weh, es ſchneidet mir in die Seele, daß Je⸗ mand anders als ich Dir dieſe Nachricht geben mußte; aber mein Schweigen war von der Hoffnung veranlaßt, Dir den Eindruck des erſten Schmerzes erſparen zu kön⸗ nen, bis die Frage entſchieden wäre, worauf unſere künf⸗ tige Verbindung beruhte; die Folgen haben jedoch gezeigt, daß dieß nicht richtig von mir berechnet war; aber da Du es jetzt einmal weißt, ſo ſei geduldig, fromm und zutrau⸗ lich, meine Geliebte, und glaube nicht, daß ich Dein 2 junges Herz geſtohlen habe, um es um ſein Lebensglück zu betrügen und ſeine Hoffnungen zu verhöhnen. Nein, Alfhild, ſo warm, ſo rein, ſo feſt, wie meine Liebe zu Dir, iſt auch mein Wille, Dich glücklich zu machen und alle Hinderniſſe aus dem Wege zu räumen, die ſich da⸗ gegen erheben können. Die Zeit, wo ich von Dir getrennt war, iſt nicht unthätig verfloſſen. Eine Scheidung iſt zwiſchen mir und Derjenigen, welche mein Weih war

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verabredet worden. Sie hat Norwegen verlaſſer n

wenn ſie drei Jahre ausgeblieben iſt, löst ſich un

Band nach dem Geſetz.“

„„Gott, was höre ich?“ rief Alfhild erſchrocken, ja beinahe ſtarr vor Entſetzen. Sie war einige Minuten

lang, von der Süßigkeit in Leilers Stimme eingeſchlä⸗ fert, nicht im Stande geweſen, dieſe für ihr Herz ſo gefährliche, ruhige und beſtimmte Vertheidigung ſeiner Handlungsweiſe zu unterbrechen.„Eine Eheſcheidung um meinetwillen! Hu! Das iſt entſetzlich, das iſt ſünd⸗ lich, Leiler! Iſt ſte denn ein ſo ſchlechtes Weib, daß Du das Kreuz nicht tragen kannſt, das Du Dir ſelbſt Die Kircheinweihung von Hammarby. 1. 17