pein⸗ liebte. lieben achten
Sie onnen iſt es ver⸗ jetzt
Kreuz wah⸗ wie
zur nmen heilen und einen ützen nicht ießen 2 zu⸗ nich Vor⸗ elbſt ndert herrn daß llein Nie⸗
und Faä⸗ nicht
recht zuſammenhalten. Sie knüpfte ſie zwar einmal über das andere, und ſpann ſie auch in dem Wocken an der Kunkel hinein, aber es wollte nichts werden, und matt und müde ließ ſie die Spindel liegen, und die Hände auf den Schooß niederſinken, wo ſie mechaniſch mit den feinen Fäden ſpielten, die auf die Schürze nie⸗ dergefallen waren.
Nach einiger Zeit nahm ſie eine Kette heupor, die ſie unter dem dicht anliegenden Hauskleide um den Hals trug; an der Kette war das Medalllon befeſtigt, welches das Porträt des Architekten einſchloß. Alfhild hielt es vor die Augen, ihre niederfallenden Thränen verdunkel⸗ ten bald ſeine Züge.—„O Leiler, Leiler!“ der Name wurde ſchwach ausgeſprochen, und die letzten Töne er⸗ ſtarben in einem langſamen, anhaltenden und ſcharfen Huſten, einer Plage, die ſie nicht los werden konnte, und die ſich täglich verſchlimmerte, und wie der Arzt fürchtete, in ein ernſteres Bruſtübel überzugehen anfing. Der tiefe und große Schmerz, der an ihrem jungen Herzen fraß, trug ebenfalls dazu bei, die Plage zu vermehren. Sie wollte jedoch ſtark ſein, und gab nie zu, daß ſie krank ſei, ſondern fuhr fort, ihre Geſchäfte jetzt wie ehedem zu beſorgen.
Als der peinvolle Anfall aufgehört hatte, hielt ſie das Bild wieder empor und berührte es nach einem kur⸗ zen Streite mit ſich ſelbſt, mit ihren Lippen; aber dabei fuhr ein Schauer durch ihre Glieder, und ſie ſprach wieder Leilers Namen in einem klagenden und ſchmerz⸗ lichen Tone aus. Da ging die Thüre leiſe, Alfhild's Seele war abweſend, ſie hörte nicht und ſah nicht, bis ſie ſich von ein paar Armen umſchloſſen und an ein Herz gedrückt fühlte, das ihre Welt, ihre Seligkeit, ihr Leben war. Sie ruhte an der ſturmvollen Bruſt des Archi⸗ tekten. Ihr Kopf ſank gegen ſeine Schulter, ihre Stirne glühte unter ſeinen Küſſen, und in Alfhild's Seele gab es nur Einen Gedanken, den Gedanken: ſie möchte nie aus den ſeligen Träumen erwachen. Aber ach! dieß ge⸗
1


