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das Alter kindiſch. Was hatte denn jetzt mein Sohn damit zu thun? Aber apropos iſt Albano zu Hauſe?“
„Nein, er ritt eben mit dem Fräulein hinaus, Euer Gnaden.“— Borgſtedt ſchien, im Ganzen ge⸗ nommen, froh zu ſein, daß ſie von dieſem Gegenſtande abkamen, und wußte an ſeinen fünf Fingern, daß ein anderer auf die Bahn kommen würde, ſobald er das Fräulein erwähnte.
Er hatte ſich nicht getäuſcht. Das Geſicht des Grafen klärte ſich auf, und er ſprach:„Gut, das ge⸗ fällt mir! Thelma iſt gerade ein Mädchen, wie es für den armen Kranken paßt. Sie beſitzt die erſten und nothwendigſten Eigenſchaften, die ein Mann in ſeiner Lage von ſeinem Weibe fordern muß, nämlich Armuth, Sanftmuth und Verſtand. Auf ein reiches Mädchen würde er nie die Augen geworfen haben; aber etwas muß doch dabei ſein, das ihm nicht recht behagt, da er nicht Ernſt mit der Sache macht.“
„O, es iſt klar, was ihm im Weg liegt, Euer Gnaden.“
„Was denn, Alter? Ich glaube, Du bekommſt da einen Hieb von Deinem alten Scharfſinn. Laß hören! Du kannſt Deine Gedanken frei ausſprechen.“
„Ja, ſehen Euer Gnaden, ich denke in meiner Einfalt ſo, daß, wenn die Sache ſeinen geraden Gang ginge, ohne daß ſich Jemand die Mühe nähme, dem Knäuel in Trab zu helfen, ſo würde er von ſelbſt ab⸗ laufen; aber nun muß die Frau Baronin, mit Reſpekt zu vermelden, ihre hohe Naſe immer in Alles ſtecken, und zurecht legen, wo nichts in Unordnung iſt. Dieſes Wett⸗ und Ebenmachen, dieſes Vor⸗ und Nachſehen mißfällt und ärgert den jungen Grafen; und daruber kann ſich Niemand wundern; denn auf dieſe Art er⸗ fährt er ja nie, ob die Freundlichkeit des Fräuleins
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aus eigenem Antrieb kommt, oder nur ein Folge der
Ermahnung ihrer Mutter iſt.“ Darin haſt Du nicht ſo unrecht, Borgſtedt; ich
einer Men freud
aus, betri jähri ſagte


