Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1844)
Entstehung
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und dieſe Perſon, we

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heit an ahnen gelernt hatte, ohne ihn klar einzuſehen, und gerade deßhalb hatte ſich derſelbe ihrem Gemüthe deſto ſtärker eingeprägt.

Durch eine Sage von dieſem merkwürdigen Fami⸗ lienſtücke wußte Alfhild, daß er vor ungefähr fünfzig Jahren nebſt einem andern von ganz gleichem Aus⸗ ſehen ihrer Großmutter am Hochzeittage verehrt wor⸗ den war, daß aber eine Menge nie ganz aufgeklärter Umſtände ſich mit dem Tag ſowohl als den Pokalen verknüpfte, von welch letztern eine herumziehende Finn⸗ länderin prophezeiht hatte, daß wenn Einer von den⸗ ſelben zerbrochen würde, es ein großes Unglück in der Familie zu bedeuten habe.

Wie der erſte Pokal zu Grunde gegangen war, wußte Alfhild nicht; ſie hatte jedoch gehört, es ſei dieß in Verbindung mit dem Tod ihrer Mutter geſtanden; und wie zufällig auch die Sache geweſen ſein mochte, ſo war doch der Probſt, ein ſonſt vorurtheilsfreier Mann, bei dieſem Glauben ſtehen geblieben. Noch tön⸗ ten die Abſchiedsworte des Vaters, als er am Morgen den Weg nach der Kirche antrat, in die Ohren der Tochter:Nimm den Pokal in Acht, Alfhild!

Und nun hatte ſie durch Unachtſamkeit die ſchöne Arbeit zerſtört, zerſtört die gute Laune ihres Vaters und nicht bloß auf Tage, nein vielleicht auf ganze Wochen hinaus. Alfhild ſeufzte tief; ſie kannte ihren Vater, und wußte, daß Stunden der Angſt auf die fol⸗ gen würden, die ſie ſchon jetzt litt.

Der Probſt Frenkmann war ein über die Maßen ſtrenger Mann. Er liebte ſeine Tochter aufrichtig; aber dieſe Liebe nahm nur die zweite Stelle in ſein er⸗ zen ein, die erſte behauptete ſein eigener Eiſ und hatte ſie ſtets behauptet, und wo dieſer gebot, beugte ſich ſeine ganze Umgebung in gab nur eine einzige Perſon im Hauſe, die es hi⸗ da, ja ſogar oft wagte, ſich demſelben zu w lche zufällig zu Hauſe