G Ein Uitt durch die Mancha. 327 g einem Worte des Liedes lachend ihre Augen nach ihr hin, worauf ſie den Kopf zurückwarf und etwas erwiederte, was ich nicht ver⸗ ſtand. Der Wirth des Hauſes ließ uns übrigens keine Zeit, die 3 Gruppe um das Feuer näher zu betrachten; er ſchritt uns voran 3 durch den entfernt vom Herde immer dunkler werdenden Raum.
V Hier waren rechts und links an der Mauer ſchon beſetzte Schlaf⸗—
3 ſtätten, ein Bund Stroh, eine wollene Decke, einige Maulthier⸗ 6 8 ſättel und Geſchirre, deren Meſſingzierrathen zuweilen leiſe klirr⸗ r ten, wenn ſich der Schläfer herumwarf, oder die aus irgend einer r Ecke hervor im Wiederſchein des Feuers glänzten, eben ſo wie 3 manches leuchtende Augenpaar, das ſich bei unſerem Vorüber⸗ 1 ſchreiten öffnete und ſeufzend wieder ſchloß. 4 Das uns angewieſene Zimmer war nun eigentlich nur die 1 durch eine dünne Wand geſchiedene Fortſetzung des ſcheunenartigen V Hauſes. Die Dachſparren gingen an einer Seite bis tief her⸗ 1 unter; mit dem Verſchluß der Ziegel auf denſelben hatte man . es nicht ſehr genau genommen; denn wenn man eine geeignete 4 Stelle traf, ſo ſah man deutlich die Sterne durchſchimmern, das t einzige Behagliche in demſelben war neben dem in der That gut⸗ 1 müthigen und freundlichen Geſicht des Wirthes und der Wirthin 2 ein großer Braſſero voll glühender Kohlen, der eine angenehme V Wärme ausſtrömte. 1 n Was nun das Bett anbelangt, ſo war es dem Lager Don b n Quirote's in dem Abenteuer mit der Aſturianer Magd ſo er⸗ — ſchreckend ähnlich, daß ich nicht umhin kann, die Worte des ſpani⸗
ſchen Dichters hier abermals zu erwähnen.„Es war,“ ſo ſagt er, t V„auf zwei ungleichen Brücken erbaut, über welche man vier unge⸗ V e j hobelte Bretter legte, auf dieſe wurde eine Matratze, nicht dicker als e eine Decke ausgebreitet, voller Knollen, die, wenn man nicht an eini⸗ 3 gen gewiſſen Stellen geſehen hätte, daß ſte Wolle waren, man dem 1 Gefühle nach wohl für Kieſel hätte halten können; dazu zwei
Betttücher aus ſteifem Leder und eine Bettdecke, deren Fäden man,


